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Hitze im Cockpit

Titanblöcke sind schuld

Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - GP China - Shanghai - 11. April 2015 Foto: Wilhelm 97 Bilder

Lewis Hamilton klagte über einen heißen Sitz, Felipe Massa über Rauch im Cockpit. Schuld daran sind die wellige Strecke von Shanghai, der niedrige Bodenabstand und die neuen Titanblöcke zu Befestigung der Bodenplatte.

11.04.2015 Michael Schmidt

Für die Fotografen sind sie ein Segen. Die Fahrer dagegen fluchen. Die neuen Titanblöcke zur Befestigung der Bodenplatte unter den Autos erzeugen einen schönen Funkenregen. In Shanghai mehr als in Melbourne und Sepang. Das liegt an der welligen Strecke und an der niedrigen Bodenfreiheit im vorderen Bereich des Unterbodens. "Besonders am Ende der Geraden setzt das Auto ganz schlimm auf", berichtete Felipe Massa.

Williams erhöht die Bodenfreiheit

Massa zählte zu den ersten Opfern des heftigen Fahrbahnkontakts. Er meldete während des dritten Trainings Rauch im Cockpit. Lewis Hamilton klagte über einen zu heißen Sitz. Der Engländer hat die Wahl zwischen einem normalen Sitz und einem mit Hitze-Isolierung. Der aber ist schwerer. Als es ihm beim Fahren zu heiß wurde, war Hamilton das Zusatzgewicht egal.

Schuld sind die Titanklötze, die sich bei zu häufigem Bodenkontakt aufheizen. Das wird ins Cockpit abgestrahlt oder verwandelt sich schlimmstenfalls in Rauch, der in die Fahrgastzelle eindringt. Bei Massa wurde das Problem mit der Abstimmung gelöst. "Wir sind vorne einen Millimeter höher gegangen. Schon hat das Auto nicht mehr so stark aufgesetzt."

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