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Hoffnung bei Mercedes GP

Schumi: "Erwarte eine Verbesserung“

Michael Schumacher Foto: Daniel Reinhard 22 Bilder

Mercedes GP ging nach der Nullrunde von Melbourne in Klausur. Die Baustellen Kers und Heckflügel sollten aufgeräumt sein. Das größte Problem könnte in Malaysia die Kühlung werden. Michael Schumacher erwartet, dass Mercedes dort anschließen kann, wo das Team bei den Testfahrten von Barcelona aufgehört hat.

07.04.2011 Michael Schmidt

Der erste Grand Prix ist abgehakt. In der Fabrik von Mercedes GP in Brackley hat er noch zehn Tage lang nachgewirkt. Die Ingenieure hatten alle Hände voll zu tun, um die Probleme mit dem Hybridantrieb und dem Heckflügel zu lösen.

Eingehende Fehleranalyse bei Mercedes GP

"Wir haben einige Dinge dahingehend geändert, damit sie so funktionieren wie sie sollten", bestätigt Mercedes-Rennleiter Norbert Haug. Darauf setzt auch Michael Schumacher: "Ich erwarte, dass die Analyse Lösungen gebracht hat, um uns dorthin zu bringen, wo wir bei den Testfahrten in Barcelona waren. Da waren wir mindestens auf Ferrari-Niveau."

Am Freitag wartet auf die Mercedes-Fahrer in Malaysia ein volles Programm. Die Modifikationen müssen getestet werden. Wenn sie funktionieren, beginnt die Arbeit am Setup. Das kam in Melbourne wegen der andauernden Schwierigkeiten mit dem Kers und dem Heckflügel zu kurz. Damit kamen die Fahrer auch in den wenigen Runden, in denen alles funktionierte, nicht auf Speed. "Wenn in dem komplexen Paket nur ein Parameter nicht stimmt, liegst du schon total daneben", beschreibt Haug die unerwünschten Nebenwirkungen der technischen Gebrechen beim ersten Rennen.

Melbourne kein gute Gradmesser

Und dann sind da natürlich noch die Reifen. Sie haben Fahrer und Ingenieure schon in Melbourne überrascht. Schumacher erwartet, dass man in Sepang wieder ein völlig neues Bild in Bezug auf die Reifen sehen wird. Die Strecke weist schnellere Kurven auf als Melbourne. Der Rekordweltmeister warnt ohnehin davor, das Ergebnis von Australien auf den Rest der Saison zu übertragen. "Melbourne war noch nie ein guter Gradmesser für das Kräfteverhältnis. Deshalb müssen wir abwarten. Klar ist, dass Red Bull im Augenblick das beste Auto hat. Die Frage, um wie viel besser es ist, kann aber noch nicht beantwortet werden."

Schumi erwartet mehr Überholmanöver

Das Gerede über die Anzahl der Knöpfe auf dem Lenkrad geht Schumacher mittlerweile auf die Nerven. "Wir sind nicht überlastet. Wer letztes Jahr einhändig durch Eau Rouge fahren konnte, kann auch einen Knopf für den Heckflügel drücken. Und jetzt kommt halt mit Kers noch einer dazu. Ich glaube, dass sich nur die Fahrer beschweren, die aus diesen neuen Systemen nicht genügend Vorteile ziehen."

Den verstellbaren Heckflügel konnte Schumacher beim GP Australien nicht ausprobieren. Sein Mercedes hatte sich nach dem Rammstoß von Jaime Alguersuari in der Startrunde in einen halben Totalschaden verwandelt. Attacke war da nicht angesagt. Für Malaysia erwartet Schumacher deutlich mehr Überholmanöver. Nicht unbedingt wegen des Heckflügels. "Der Reifenverschleiß wird höher sein. Damit sind die Zeitunterschiede größer. Und das hilft beim Überholen."

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