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Hoffnung für Red Bull

Neuer Sprit für Vettel

Daniel Ricciardo - Red Bull - Formel 1-Test - Silverstone 2014 Foto: xpb 117 Bilder

Red Bull kam in den letzten beiden Rennen unter Druck. Die Rolle des besten Mercedes-Verfolgers ging an Williams über. Jetzt dürfen Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo wieder hoffen. Total liefert neuen Sprit und mehr Power. Und vielleicht profitiert man ja auch vom Fric-Verbot.

17.07.2014 Michael Schmidt

Sieben Rennen lang gab es eine klare Hackordnung. Mercedes ist die Nummer eins, Red Bull der erste Verfolger. Seit dem GP Österreich gilt diese Formel nicht mehr. Williams fordert Red Bull heraus. Daniel Ricciardo findet kritische Worte: "Wir hatten gehofft, dass Österreich eine Eintagsfliege bleiben würde. In Silverstone waren wir besser, aber nicht so gut wie wir dachten. Unser Auto ist immer noch super in schnellen Kurven, aber andere haben auch Abtrieb gefunden. Ohne dabei Topspeed auf der Geraden zu verlieren."

Neuer Sprit von Total bringt Red Bull 12 PS

Silverstone war auf dem Papier eine Red Bull-Strecke. Hockenheim ähnelt eher dem Red Bull-Ring, wo der Hausherr sein bisher schlechtestes Rennen gezeigt hat. Wie in Österreich liefert Pirelli die beiden weichsten Mischungen. Und es soll heiß werden. Ein schlechtes Omen? Ricciardo glaubt nicht: "Wir haben in Österreich unsere Lektion gelernt. Das wird sich nicht wiederholen." Der Australier kann dem Höhenflug von Williams sogar etwas Gutes abgewinnen: "Wenn Williams in Österreich zwei Autos in die erste Startreihe stellt, zeigt das allen anderen, dass Mercedes nicht unschlagbar ist."

Dann gibt es noch zwei gravierende Unterschiede zu Red Bulls Heimspiel. Total liefert zum dritten Mal in diesem Jahr neues Benzin. Diesmal soll der Sprung am größten sein, hat Renault seinen Kunden versprochen. Die Rede ist von eineinhalb Prozent mehr Leistung. Das wären rund 12 PS. "Wir brauchen aber zehn Prozent mehr", giftet einer aus dem Kundenkreis. Renault hat dazu noch die Software modifiziert. Das heißt: besseres Energie-Management.

Red Bull ohne Fric

Außerdem ist Fric nicht mit von der Partie. Red Bull hat sich wie Mercedes darauf festgelegt, das System so lange auf Eis zu legen, bis Klarheit herrscht. Wie jeder im Feld glaubt man im Lager der Weltmeister, dass man am meisten von der Maßnahme profitiert. Ricciardo hält den Bull flach: "Selbst wenn Mercedes das Super-System hatte, wird das höchstens ein bis zwei Zehntel ausmachen. Und nicht eine Sekunde, die wir bräuchten."

Vettel ist sich nicht einmal sicher, ob Hockenheim die Auflösung auf alle Fragen bringt. "Wir werden erst nach dem Rennen in Ungarn wissen, wem das am meisten nutzt oder schadet." Red Bull-Teamchef Christian horner träumt schon von Budapest: "Endlich eine Strecke ohne Geraden. Das könnte unser Terrain sein."

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