Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Honda-B-Team

Eine Unterschrift fehlt noch

Foto: dpa

Das Team Super-Aguri hat bereits die Zustimmung von neun Rennställen, 2006 an den Start gehen zu dürfen. Teamgründer Aguri Suzuki wartet noch auf die Bestätigung von Midland.

07.12.2005

Midland-Teamchef Colin Kolles ist der einzige, der sich mit der Unterschrift ziert, die Aguri Suzuki und seinem rein japanischen Team den Zutritt in die Formel 1 2006 verschafft. Der ehemalige Formel 1-Fahrer Suzuki hofft, dass er am kommenden Wochenende bei der FIA-Abschlussparty (9.12.) das britische Team auf seine Seite ziehen kann.

Für das Zögern von Midland (MF1) sind zwei Ursachen denkbar. Möglicherweise befürchtet Kolles, die Teilnahme des zweiten Honda-Teams könnte sein MF1-Team TV-Sendezeit, Preisgelder und vielleicht sogar Sponsoren kosten.

Kolles als Ecclestone-Strohmann?

Das zweite Szenario ist weit spannender. Aguri Suzuki hat bereits ebenso wie Ferrari, Red Bull, Toro Rosso und auch Midland eine Vertrag mit Bernie Ecclestone über die Fortführung des Concorde-Abkommend unterzeichnet. Ecclestone hätte aber noch viel lieber die Unterschrift von Honda.

Der japanische Konzern bezog in der Heimat reichlich öffentliche Prügel, weil man mit Takuma Sato den einzigen japanischen Fahrer auf die Straße gesetzt hat. Auch mit Blick auf das japanische Fernsehen ist ein einheimischer Fahrer von großer Bedeutung. Indem Ecclestone über MF1 Aguri Suzuki hinhält, könnte er versuchen, Honda zum Verlassen der Hersteller-Allianz zu bringen, die immer noch an einer Konkurrenz-Meisterschaft bastelt.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden