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Honda F1

Optimismus trotz Aufschub

Foto: Honda F1 13 Bilder

Obwohl sich Honda noch nicht zu einem Verkauf des F1-Rennstalls durchringen konnte, bleibt Teamchef Ross Brawn weiterhin optimistisch. Allerdings sind nun schnelle Entscheidungen gefragt.

24.02.2009 Michael Schmidt

Honda lässt sich Zeit. Die für Montag, den 23. Februar erwartete positive Antwort aus Tokio ist immer noch nicht eingetroffen. Es gibt aber auch keine Absage. Honda will offenbar, dass die neuen Besitzer ihr Übernahmeangebot noch etwas nachbessern. Teamchef Ross Brawn resümiert: "Es gibt immer noch gute Gründe, optimistisch zu sein."

Schließung wäre teuer

Aus Kreisen des Teams hört man, dass Honda alles tut, damit in Brackley nicht die Lichter ausgehen. Eine Schließung des Rennstalls wäre für die Japaner die teuerste Lösung, von der negativen Publicity ganz zu schweigen. Experten rechnen damit, dass eine Abwicklung Honda eine dreistellige Millionensumme an Abfindungen, Vertragsauflösungen und Abschreibungen kosten würde.

Das neue Auto steht rennbereit in der Fabrik. Es wurde für den Mercedes-V8 umgebaut. Angeblich wurde die erste Rate für die Lieferung des Weltmeistermotors bereits bezahlt. "Wir brauchen nur grünes Licht, dann kann es losgehen", sagt Brawn. Das Team hofft, dass Honda der Übernahme bis Mitte der nächsten Woche zustimmt.

Kein externer Investor

Dann würde das Auto umgehend nach Barcelona transportiert. So hätte man vor dem Saisonstart in Melbourne noch vier Testtage Zeit, Kinderkrankheiten zu kurieren. Über die neuen Eigentümer des Teams wird weiter ein großes Geheimnis gemacht. Sicher ist offenbar, dass die Lösung eines externen Investors fallengelassen wurde. Somit würde es zu einer internen Lösung kommen.
 
Dabei soll neben Ross Brawn auch Bernie Ecclestone eine tragende Rolle spielen. Der Formel 1-Chef hat öffentlich bereits mehrfach seine Hilfe angeboten. Ob Virgin-Chef Richard Branson an Bord ist, darüber wird eifrig spekuliert. Es gibt genauso viele Bestätigungen wie Dementis.

Richards oder Fry

Der langjährige Geschäftsführer Nick Fry soll jedoch aus dem Rennen sein. Sein Weggang ist ein starkes Indiz dafür, dass ein Mann in das Team zurückkehrt, den man bereits von der Liste gestrichen hatte. David Richards soll Teil der neuen Management-Gruppe sein. Richards und Fry waren früher Weggefährten. Bis Richards Ende 2004 bei BAR seinen Job als Teamchef verlor. Fry trat seine Nachfolge an, und es gingen Gerüchte um, dass er an der Entmachtung von Richards beteiligt war. Deshalb konnte eine Lösung jetzt nur heißen: Richards oder Fry.

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