Er ist reich, berühmt und eine extrovertierte Persönlichkeit. Virgin-Chef Richard Branson ist mit einem geschätzten Vermögen von 3,5 Milliarden Euro (Forbes 2008) sicherlich nicht die schlechteste Wahl, um das angeschlagene Honda F1-Team zu übernehmen und die Arbeitsplätze im englischen Brackley zu sichern.
Hilfe von Ecclestone
Das meint nun auch F1-Boss Bernie Ecclestone, der persönlich nachhelfen will, dass der Unternehmer und Abenteurer bei den Entscheidungsträgern in Tokyo die erste Wahl wird. "Ich mag die Idee. Es wäre super. Wir arbeiten daran, dass es möglich wird", soll der 78-Jährige der Nachrichtenagentur Reuters gesagt haben.
Allerdings kann auch Ecclestone nicht einschätzen, wie sich der Honda-Vorstand entscheiden wird. Auch eine Weiterführung des Rennstalls unter der Leitung der beiden Teamchefs Ross Brawn und Nick Fry soll nach wie vor eine Option für Honda sein: "Ich habe keine Ahnung in welche Richtung sie tendieren. Ich würde keine Wette abgeben - für keine der beiden Alternativen", erklärte der F1-Chef.
Bei nur noch fünf Wochen Zeit bis zum Saisonstart in Melbourne muss nun endlich eine Lösung gefunden werden. Die nächste Sitzung des Honda-Vorstands ist für Montag (23.2.) angesetzt. Dann sollte auch spätestens klar sein, wie es weitergeht. Trotz positiver Wasserstandsmeldungen zuletzt soll auch eine Auflösung des Teams noch nicht endgültig vom Tisch sein.
Die Mannschaft von Teamchef Ross Brawn wartet in der Fabrik Brackley nur auf das Startsignal, um mit der Vorbereitungen zu beginnen. Wenn alles gut läuft und jetzt eine schnelle Entscheidung fällt, könnte das ehemalige Honda-Team sogar noch an den letzten Testfahrten teilnehmen.





