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Honda mit großem Programm

Foto: Honda

Honda fährt immer noch am Ende des Feldes. Die Rangliste des ersten Testtages in Barcelona weist Rubens Barrichello und Testpilot Alexander Wurz als Drittletzter und Vorletzter aus.

26.02.2008 Michael Schmidt

Langsamer war nur David Coulthard. Der Schotte hatte dafür aber eine plausible Erklärung. Er hatte sich auf einer Bodenwelle in Kurve neun einen Nerv im Nacken eingeklemmt. Er musste den Test nach 25 Runden abbrechen und lässt sich am Dienstag (26.2.) von ToroRosso-Fahrer Sebastian Vettel vertreten.

Superhirn Brawn mit Plan

Damit könnten die beiden Honda am zweiten Testtag ganz hinten liegen. Barrichello fehlte am Montag 1,2 Sekunden auf  Timo Glock im Toyota, und die Autos des japanischen Rivalen gelten nicht gerade als Offenbarung. Der neue Honda-Teamchef Ross Brawn bleibt trotzdem gelassen. "Ich habe da offenbar eine grosse Aufgabe gewählt", grinst das ehemalige Ferrari-Superhirn. Doch Brawn würde diesen Titel nicht tragen, hätte er nicht gleich nach seiner Einstellung im November 2007 einen schlauen Plan ausgeheckt. "Wir wussten, dass wir mit dem endgültigen Aerodynamik-Paket spät dran sein würden. Da spielte eine Woche hin oder her keine Rolle. Also haben wir uns erst auf den Bau der Chassis konzentriert, auf Dauerläufe für die Zuverlässiugkeit und die Aerodynamikentwicklung auf die allerletzte Woche geschoben."

Weitere Aerodynamiktests

Nächste Woche, wenn die anderen Teams ihre Autos schon für den Transport nach Melbourne vorbereiten rückt Honda exclusiv in Jerez mit zwei Autos und der letzten Aerodynamikausbaustufe aus. "Wir haben jetzt vier Chassis fertig ", sagt Brawn. "Die beiden Rennautos gehen mit dem Rest des Feldes auf die Reise nach Australien. Das Testchassis und das Ersatz-Kit wird für den Test in Jerez mit der Aerodynamik-Ausbaustufe ausgerüstet. Nach dem Test fliegen wir die Aerodynamikteile auf eigene Rechnung nach Melbourne nach." Brawn erwartet von den Modifikationen aus dem Windkanal einen großen Schritt. Ob der ausreicht, um zum hinteren Mittelfeld aufzuschließen, ist fraglich. Eine Sekunde Rückstand ist viel Holz. Brawn gibt zu: "Das hier ist  ein Langzeitprojekt. Wir haben noch andere Baustellen." Honda gibt dem Engländer Zeit. "Es gibt keine Frist für mich, sondern nur einen Auftrag: Wir müssen kontinuierlich besser werden."

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