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Formel 1: Mark Webber und Christian Horner

40 Stunden Heimreise von Shanghai

xpb Foto: xpb

Nach einer 40-stündigen Rückreise aus Shanghai sind Red Bull Teamchef Christian Horner und Mark Webber wieder heil in England gelandet. Das Team kam noch zwei Tage später. Die Verzögerung durch die Flugverbote soll allerdings keine größeren Probleme bereiten.

22.04.2010 Tobias Grüner

Für Red Bull war Shanghai in diesem Jahr keine Reise wert. Nach der Doppel-Pole im Qualifying ging es ab dem Rennstart für das Team nur noch bergab. Mit den Plätzen sechs und acht war das Leid allerdings noch nicht beendet. Es stand ja noch die Heimreise bevor.

Während sich Sebastian Vettel zusammen mit Michael Schumacher auf dem Privatjet von F1-Boss Bernie Ecclestone einbuchte, versuchten Teamchef Christian Horner und Mark Webber auf eigene Faust die britische Insel zu erreichen. Am Montagmorgen um 4.30 Uhr verließen die beiden ihr Hotel in Shanghai. Erst mehr als 40 Stunden später sollten sie im heimischen Oxfordshire ankommen.

Shanghai-Dubai-Rom-Nizza-Glasgow-Oxfordshire

"Wir haben um 7:15 Uhr einen Flug von Shanghai nach Dubai genommen", schildert Horner den Beginn der Odyssee. "Von Dubai ging es weiter nach Rom, wo wir um 20.30 Uhr Ortszeit landeten. Vom anderen Römer Flughafen ging es weiter nach Nizza, wo wir die Nacht verbrachten. Am Dienstagmorgen haben wir dann einen frühen Flug nach Glasgow bekommen. Ich denke, wir hatten einen der ersten Flieger die im britischen Luftraum unterwegs waren."

In Schottland war die Reise aber noch längst nicht beendet. "Wir sind am Dienstag um 12.05 Uhr in Glasgow gelandet, um dann festzustellen, dass Mark seinen Pass vergessen hatte. Nachdem wir also noch ein wenig die örtliche Gastfreundschaft genossen haben, konnten wir einen Hubschrauber-Transfer von Glasgow nach Oxfordshire organisieren, mit dem wir um 16.00 Uhr Ortszeit gelandet sind."

Niemand früher zurück als Ecclestone

Trotz der insgesamt über 40 Stunden dauernden Reise waren Horner und Webber noch mit die schnellsten in Europa. Nur Ecclestone war mal wieder schneller: "Ich habe Bernie schon aus Glasgow angerufen, um ihm stolz von unserer Landung auf britischem Boden zu erzählen, worauf er mir sagte, dass er schon seit drei Stunden wieder im Büro sitze."

Immerhin konnte das Gespann den Rest der Red Bull-Mannschaft deutlich hinter sich lassen. Die Bullen-Truppe flog gemeinsam am Donnerstag in die Heimat. Die Autos und das Material sind sogar noch ein paar Stunden früher angekommen. Zu größeren logistischen Problemen soll die Verzögerung nicht führen. "Zum Glück gibt es durch die Extra-Woche im Kalender zwischen dem GP China und dem GP Spanien nur begrenzte Auswirkungen. Wir haben immer noch eine Woche, um die Autos wieder herzurichten", so Horner.

Lotus schneller als Red Bull

Während die Red Bull-Truppe noch in der Luft war, konnten die Mitglieder von F1-Neuling Lotus schon wieder im eigenen Bett schlafen. Teamchef und Air Asia-Chef Tony Fernandes sorgte für eine (vergleichsweise) schnelle Rückkehr von Shanghai über Kuala Lumpur nach London. Dabei nahm der Malaysier freundlicherweise auch noch Mitglieder von Motorenlieferant Cosworth sowie Medienvertreter mit auf die Reise.

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