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Hülk bekommt Aero-Upgrade

"Punkte auf jeder Strecke möglich"

Nico Hülkenberg - Formel 1 - 2015 Foto: xpb 25 Bilder

Nico Hülkenberg ist optimistisch, dass Force India auch in Singapur mit beiden Autos punkten kann. Seit die B-Version zum Einsatz kommt, hat Force India ein Auto, das auf jeder Rennstrecke ein Kandidat für die Top Ten ist.

17.09.2015 Michael Schmidt

Force India lässt nicht locker. Seit die B-Version des VJM08 zum Einsatz kommt, hat das Team mit einer Ausnahme immer gepunktet. In zwei Fällen sogar mit beiden Autos. Deshalb ärgert sich Nico Hülkenberg im Nachhinein über die beiden Nuller in Budapest und Spa: "Es hätten leichte Punkte für uns sein können." In Monza blieben ebenfalls WM-Zähler auf der Strecke. Die Aero-Balance stimmte nicht. "Die Leitbleche und der Unterboden waren stärker abgenutzt als bei Perez." Die Folge: Abtriebsverlust im Heck.

Force India schiebt in Singapur auch noch ein kleines Technik-Upgrade nach. Es gibt Retuschen am Frontflügel und den Bremsbelüftungen. Ein weiterer Schritt um Platz 5 in der WM zu festigen. "Wir haben jetzt ein Paket, mit dem wir auf jeder Rennstrecke mit beiden Autos aus eigener Kraft punkten können. Das müssen wir abrufen."

Neue Überholmöglichkeit in Kurve 13?

Nach 12 von 19 Rennen liegt Force India mit 63 Punkten auf Platz 5 in der Konstrukteurs-WM. Einige Teammitglieder träumen davon, sogar noch Red Bull vom Sockel zu stürzen. Hülkenberg hält das für wenig realistisch: "Die haben 50 Punkte mehr als wir auf dem Konto. Und Singapur wird eines ihrer stärksten Rennen sein. Hinter Mercedes, Ferrari und Red Bull können wir es in Singapur mit jedem aufnehmen." Das wäre in der ersten Saisonhälfte mit der Basisversion des VJM08 noch ein Ding der Unmöglichkeit gewesen.

Hülkenberg hat mit dem Stadtkurs an der Marina Bay noch eine Rechnung offen. Bis jetzt reichte es 2013 und 2014 nur zu zwei neunten Plätzen. Im letzten Jahr fuhr der Le Mans-Sieger auf abgenutzten Reifen am Ende des Rennens mit dem Rücken zur Wand. Er profitierte davon, dass man sich in dem Labyrinth aus 23 Kurven gut verteidigen kann.

In diesem Jahr soll es durch ein neues Layout zwischen den Kurven 10 und 13 eine Überholstelle mehr geben. Hülkenberg zweifelt daran: "Wir werden schneller in der Haarnadel am Fullerton Hotel ankommen. Und was früher ein schmaler Schlauch war, ist jetzt groß wie ein Flugplatz. Trotzdem wird es schwierig sein, innen reinzustechen."

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