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Hülkenberg 2015 beim 24h Rennen in Le Mans

Formel 1-Pilot mit Gaststart im 919 Hybrid

Nico Hülkenberg - Porsche Foto: Porsche 59 Bilder

Nico Hülkenberg wird 2015 nicht nur mit Force India in der Formel 1 antreten sondern auch mit dem Porsche 919 Hybrid beim 24h Rennen in Le Mans. Vorher musste er sich die Freigabe von Teamchef Vijay Mallya für das Langstrecken-Abenteuer geben lassen.

27.11.2014 Tobias Grüner

Nico Hülkenberg geht fremd: Als Gaststarter wird der F1-Pilot 2015 in einem LMP1-Werksporsche beim 24h-Rennen in Le Mans antreten. Das verkündete der Zuffenhausener Autobauer am Donnerstag (27.11.2014). Der 27-Jährige aus Emmerich wird damit der erste Fahrer seit 2009 (Sebastien Bourdais), der während seiner aktiven Formel-1-Karriere bei dem Klassiker an der Sarthe startet.

Hülkenberg erhält Freigabe für 24h Rennen in Le Mans

"Porsche und Le Mans - diese Verbindung übt wahrscheinlich auf jeden Rennfahrer eine große Faszination aus. Ich bin schon lange Porsche-Fan und habe die Rückkehr in die LMP1-Klasse entsprechend intensiv verfolgt. Dabei wuchs der Wunsch, dieses Auto in Le Mans fahren zu können", so Hülkenberg zu seinem neuen Job.

Hülkenberg soll nicht nur beim Saisonhöhepunkt an den Start gehen, sondern auch beim 6h-Rennen von Spa-Francorchamps und beim Vortest in Le Mans antreten. Vor dem Start gab es allerdings noch einige Dinge zu klären. Wichtigste Voraussetzung für das Abenteuer war die Freigabe seines Arbeitgebers Force India.

"Ich bin sehr froh, dass der Formel-1-Kalender dieses Engagement 2015 zulässt, und ich bin meinem Formel-1-Team Sahara Force India sehr dankbar für die Freigabe. Das ist nicht selbstverständlich. Jetzt ist es an mir, hart zu arbeiten, um beiden Engagements gerecht zu werden", erklärte der F1-Pilot.

Hülkenberg passt ins Porsche-Team

Bei Porsche freut man sich, das dritte Auto mit einem solch prominenten Fahrer besetzen zu können: "In seine fahrerischen Qualitäten haben wir vollstes Vertrauen, und er wird auch ganz bestimmt gut in unser Werksteam passen. Der Integrationsaspekt ist im Langstreckensport extrem wichtig. Für einen Formel-1-Piloten ist es ungewohnt, dass sein Resultat nur so gut sein kann wie die Summe aus den Leistungen von drei Fahrern", sagte Fritz Enzinger, der Leiter des LMP1-Programms von Porsche.

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