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Hülkenberg auch in Suzuka stark

"Platz 8 im Rennen wäre sehr gut"

Hülkenberg "Hulk-Figur" - GP Japan 2013 Foto: Daniel Reinhard 63 Bilder

Nach dem sensationellen 4. Platz in Korea konnte Nico Hülkenberg auch im Suzuka-Qualifying überzeugen. Für das Rennen erwartet der Sauber-Pilot allerdings erneut eine Verteidigungsschlacht. Die Ausgangslage ist allerdings ungleich schlechter.

12.10.2013 Tobias Grüner

Nico Hülkenberg ist gut in Form. Seitdem die Ingenieure das Auto verbessert haben, ist der Rheinländer ein sicherer Punktekandidat. In Suzuka könnte es zum vierten Mal in Folge Zählbares geben. Mit dem 7. Platz im Qualifying hat sich der lange Blonde eine ideale Ausgangslage verschafft.

"So richtig haben wir das nicht erwartet. Wir wussten, dass wir eine Chance auf die Top Ten hatten. Aber dafür musste wirklich alles passen", erklärte der Pilot anschließend. Teamchefin Monisha Kaltenborn drückte trotz der guten Ergebnisse zuletzt ebenfalls auf die Euphoriebremse: "Wir wissen, dass einiges möglich ist. Wir wissen aber auch, dass vieles schiefgehen kann. Wenn man sich das Qualifying anschaut: Zwischen Platz 11 und Platz 15 ist ein Zehntel. Da kann man auch mal einfach Pech haben. Wir müssen uns jedes Mal wieder anstrengen."

Hülkenberg achtet nicht auf Ferrari und Lotus

Hülkenberg erklärte schon nach Korea, dass das Ergebnis besser als das Auto war. Das gleiche galt auch für das Suzuka-Quali: "Der eine Ferrari und der eine Lotus sind im Rennen sicher vor uns. Die sind schwer zu halten." Im Gegensatz zu Korea glaubt Hülk nicht, dass er Alonso und Räikkönen lange Paroli bieten kann. "In Kurve 1 oder ausgangs der zweiten Spoon-Kurve kann man hier gute Manöver starten. Wir sind leider nicht die Schnellsten auf den Geraden. Und der Lotus ist traditionell sehr gut zu den Reifen."

Der Sauber-Mann warnt davor, sich auf die falschen Gegner zu konzentrieren. "Wir müssen mit der Strategie auf uns schauen. Wir dürfen uns nicht ins eigene Fleisch schneiden, weil wir versuchen, einen Ferrari oder Lotus hinter uns zu halten und dann verlieren wir am Ende des Tages auch gegen McLaren. Die Jungs um uns herum sind im Rennen nicht realistisch. Wir müssen uns einfach auf McLaren, Force India und Toro Rosso konzentrieren."

Hülkenberg will Platz acht, Kaltenborn viele Punkte

Strategiemäßig rechnet Hülk mit einem Zweistopp-Rennen. Welche Reifen zum Einsatz kommen, ist dagegen noch nicht klar. Die Ergebnisse aus den Longruns waren etwas ungewöhnlich: "Ich hatte am Freitag im Training auf dem härteren Reifen mehr Verschleiß", analysierte der Fahrer.

Hülkenberg hat klare Vorstellungen, was in Suzuka am Ende rausspringen sollte: "Platz 8 wäre sehr gut. Ich habe immer gesagt, dass wir jetzt nicht auf einer Wolke schweben dürfen. Klar, dass man immer träumt und es versucht, aber man muss realistisch bleiben." Auch Kaltenborn gerät nicht ins Träumen. "Wir wollen einfach nur Punkte, viele Punkte."
 
Wenn Hülkenberg wie schon in Korea wieder vor Alonso ins Ziel kommt, könnte er sogar Sebastian Vettel vorzeitig zum Weltmeister machen. Für den Sauber-Piloten ist das aber kein Thema: "Sebastian braucht keine Hilfe."

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