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Hülkenberg chancenlos in Spa

"Schnell gemerkt, das wird nix"

Nico Hülkenberg - GP Belgien 2013 Foto: ams 24 Bilder

Nico Hülkenberg kam in Belgien wieder nicht in die Punkte. Dabei sah es nach dem elften Startplatz und dem Start noch gut aus mit einem Resultat in den Top Ten. Doch dann ließen schon in der Anfangsphase die Reifen nach. Am Ende waren beide Sauber-Piloten chancenlos.

26.08.2013 Michael Schmidt

Schnelle Rennstrecken sind nicht das Revier der Sauber. Das hat sich schon in Montreal gezeigt. Auch in Spa gingen Nico Hülkenberg und Esteban Gutierrez leer aus. Ein Manko des Sauber C32 ist der schlechte Top-Speed. Im letzten Jahr war Kamui Kobayashi in Spa mit 330,9 km/h der König der Gerade. In diesem Jahr kam kein Sauber über 313,5 km/h hinaus.

Selbst wenn man mit einrechnet, dass die Top-Speeds in diesem Jahr durchschnittlich um 8 km/h unter den Vorjahreswerten lagen, war Sauber auf der Geraden zu langsam. Da Hülkenberg und Gutierrez im Austausch dazu auch nicht in den Kurven Zeit gutmachten, bleibt nur eine Erkenntnis. Der Sauber C32 ist aerodynamisch ineffizient. Eigentlich paradox mit den schmalen Seitenkästen. In der Theorie sollte geringer Luftwiderstand die Stärke dieses Konzepts sein.

Guter Start, enttäuschendes Ende

Das Wochenende ließ sich für Nico Hülkenberg eigentlich noch ganz gut an. Er verpasste den Sprung in die Top Ten der Startaufstellung nur um 0,021 Sekunden. Und auch der Start passte. Der Deutsche kehrte als Achter aus der ersten Runde zurück.

"Es hätte noch eine Position besser sein können, aber ich musste auf dem Weg zu Eau Rouge kurz vom Gas, um nicht auf Webber aufzulaufen. Da hat mir dann Schwung gefehlt, und di Resta ist vorbei. Eigentlich schade, weil ich am Anfang sein Tempo mitgehen konnte."

Die Freude währte nur kurz. "Nach fünf Runden habe ich gemerkt, das wird heute nichts. Unser Autos ist nur herumgerutscht. Vorne, hinten, null Balance, es war ein einziger Kampf."

Hülkenberg als Zuschauer bei Maldonado-Crash

In der neunten Runde stand Hülkenberg an der Box. Danach wurde er schrittweise nach hinten durchgereicht. Kollege Gutierrez startete alternativ mit harten Reifen, hielt 19 Runden lang durch, merkte dann aber, dass er mit der weicheren Mischung die gleichen Probleme bekam wie Hülkenberg. Der zweite Turn dauerte nur neun Runden. Dann kam noch eine Durchfahrtstrafe wegen Verlassens der Strecke hinzu. Im Ziel lag Gutierrez nur 12,1 Sekunden hinter seinem Stallrivalen. Der Mexikaner war zufrieden: "Ich habe das Gefühl, es läuft immer besser."

Hülkenberg hatte Glück, dass er überhaupt die Zielflagge sah. Er wurde fast noch in die Kollision von Pastor Maldonado mit den beiden Force India hineingezogen worden. "Ich habe gerade noch abgebremst. Das war ein blöder Zufall. Ein Fahrer will an die Box, der andere bleibt draußen. Da ist der Maldonado dem Paul voll ins Heck gerauscht."

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