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Nico Hülkenberg

Formel 1 mit Dach? Nein, danke!

Motor Racing - Formula One World Championship - Italian Grand Prix - Preparation Day - Monza, Italy Foto: xpb.cc 59 Bilder

Nico Hülkenberg steht nach seinem vierten Platz von Spa noch mehr in den Spekulationen am Transfermarkt. Wichtig für ihn ist aber zunächst einmal das Duell gegen Williams. Den Startunfall von Spa sieht er gelassen. Eine Formel 1 mit Dach als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme lehnt Hülkenberg ab.

06.09.2012

Nico Hülkenberg geht es gut. Der vierte Platz von Spa war sein bislang bestes Formel 1-Resultat. Mit den zwölf Punkten aus Belgien hat er Teamkollege Paul di Resta in der WM-Wertung überholt. Und er steht im Mittelpunkt der Spekulationen auf dem Transfermarkt. Gestern Ferrari, heute McLaren. Eddie Jordan hat mit seiner Theorie Lewis Hamilton zu Mercedes zu transferieren Bewegung in den Fahrerlager-Smalltalk gebracht. Wenn Hamilton zu Mercedes geht, muss irgendeiner seinen Platz bei McLaren besetzen, konstruieren sich die Sterndeuter im Geschäft zusammen. Und dieser "irgendeiner" könnte Nico Hülkenberg sein.

Hülkenberg rechnet mit Cockpit für 2013

Der Force India-Pilot kann darüber nur lachen: "Wenn du mit solchen Teams in Verbindung gebracht wirst, kannst du nichts falsch gemacht haben." Große Unruhe scheint bei dem großen Blonden aus dem Rheinland nicht aufzukommen. Er hat ja immer noch seinen Platz bei Force India. "Ich bin mir sicher, dass ich nächstes Jahr in der Formel 1 dabei bin." Das ist schon einmal ein Statement. Den Satz hätte er sich weder vor zwei, noch vor einem Jahr zu diesem Zeitpunkt in der Saison so sagen trauen.

Das Rennen in Spa hat seinem Marktwert gutgetan, wobei Hülkenberg abschwächt: "Es ist uns dort so gut gegangen, weil beim Start fünf Autos vor uns ausgefallen sind. Wir dürfen jetzt nicht glauben, dass es in Monza so weitergeht. Unser echtes Leistungsvermögen haben wir in Spa am Samstag gesehen." Das war zur Schwelle zu den Top Ten.

Für Force India zählt im letzten Saisondrittel nur der Kampf gegen Williams um Platz sieben in der Konstrukteurswertung. Sauber ist zu weit weg. "Insgesamt hat der Williams mehr Speed", vergleicht Hülkenberg. "Aber wir sind als Team konstanter, haben nicht solche Ausreißer nach unten und nach oben." Was er nicht sagt: Force India hat die besseren Fahrer.

Formel 1 ohne Dach

Monza ist wieder so eine Strecke, bei der es am Start eng zugehen könnte. Im vergangenen Jahr hat Vitantonio Liuzzi beim Start drei Autos eliminiert. Für Hülkenberg gibt es keine Regel dafür, welches Streckenlayout einen Start mehr oder weniger gefährlich macht. "Da hängt viel vom Zufall ab. Wenn Hamilton in Spa schlechter wegkommt, passiert gar nichts. Generell gibt es mehr Starts, wo es zu kniffligen Szenen kommt, wo du dir hinterher sagst: Das hätte ins Auge gehen können."

In Spa ging es ins Auge. Brauchen die Formel 1-Autos deshalb ein Dach? Hülkenberg lehnt ab: "Wir müssen sicherheitsorientiert denken, aber die Formel 1 nimmt da schon eine Vorbildfunktion ein. Eine Haube über dem Fahrerkopf würde der Formel 1 viel von ihrem Charme nehmen."

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