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Hülkenberg für Räikkönen?

Tauschen Sauber und Lotus die Fahrer?

Ncio Hülkenberg Kimi Räikkönen GP Japan 2013 Foto: xpb 63 Bilder

Nico Hülkenberg und Kimi Räikkönen sitzen im gleichen Boot. Beide warten noch auf ihr Gehalt. Räikkönen droht Lotus, dass er die letzten beiden Rennen nicht fährt, wenn er kein Geld bekommt. Ein Kandidat für seinen Platz könnte Nico Hülkenberg sein. Umgekehrt könnte Sauber Räikkönen für zwei Rennen anheuern. Beide Teams brauchen dringend Punkte.

03.11.2013 Michael Schmidt

Nehmen Sie diese Geschichte nicht bierernst. Und doch könnte sie so passieren. Hat sich irgendeiner schon einmal überlegt was passiert, wenn Kimi Räikkönen seine Drohung wahrmacht und Lotus für die letzten beiden Rennen einen Korb gibt? Wer wird dann den Finnen ersetzen?

Tauschen Räikkönen und Hülkenberg die Plätze?

Ersatzfahrer Davide Valsecchi wohl kaum. Für Lotus geht es im Finale der WM um zu viel. Da muss ein Fahrer ins Auto, der sicher auf das Podium fahren kann. Der einzig verfügbare Spitzenpilot wäre Nico Hülkenberg. Da Sauber seinem Fahrer immer noch Teile seines Gehalts schuldig ist, wäre Hülkenberg frei. Weil Sauber streng genommen vertragsbrüchig ist.

Sollte Hülkenberg bei Lotus aushelfen, bräuchte auch Sauber Ersatz. Und zwar einen, der das Auto in die Punkte bringt. Haben Sie eine Idee? Warum nicht Räikkönen? Der Finne hat immer noch gute Kontakte zu dem Team, bei dem er 2001 seine Formel 1-Karriere begonnen hat.

Es geht um 6 und 15 Millionen Dollar

Eigentlich ist die Gelegenheit nicht schlecht. Kimi Räikkönen und Nico Hülkenberg müssen sie nur nutzen. Beide warten noch immer auf ihr Gehalt oder zumindest Teile davon. Beide könnten ihre Teams erpressen. Lotus und Sauber brauchen dringend WM-Punkte. Sie bedeuten bares Geld. Wenn Sauber in der Konstrukteurs-Wertung Sechster statt Siebter wird, dann bekommen sie aus Bernie Ecclestones Kasse 59 statt 53 Millionen Dollar. Die Differenz ist mehr als Hülkenbergs Gage.

Wenn Lotus in der Endabrechnung auf Platz 2 statt auf Rang 4 landet, dann gibt es 80 statt 65 Millionen Dollar. Das entspricht fast dem Jahresgehalt von Räikkönen. Damit sind Lotus und Sauber unter Zugzwang. Vielleicht ist es wirklich besser, sie fangen damit an, offenstehende Rechnungen zu bezahlen. Sonst kommt es am Ende doch noch zu einem Platztausch.

Was spricht gegen den Tauschhandel?

Es gibt aber genauso viele gute Gründe, die gegen dieses Szenario sprechen. Sauber zählt für Hülkenberg neben Force India zu den möglichen Landeplätzen für 2014. Der Deutsche würde seine Chancen nicht gerade erhöhen, wenn er Sauber in den Rücken fiele. Auch Räikkönen spielt bei einem Streik mit dem Feuer. Lotus würde dann versuchen sein Gehalt zu mindern oder sogar auf Vertragsbruch plädieren. Das könnte einen jahrelangen Rechtsstreit nach sich ziehen mit dem Ergebnis, dass er am Ende nur einen Bruchteil der vereinbarten Gage bekommt.

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