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Glock ratlos, Hülkenberg happy

Deutsches Fazit fällt durchwachsen aus

Nico Hülkenberg Force India GP Spanien 2012 Foto: xpb 88 Bilder

Unterschiedlicher können zwei Rennfahrer über ein Training nicht sprechen. Während Nico Hülkenberg mit den Modifikationen an seinem Force India zufrieden war, bezeichnete Timo Glock sein Auto als "unfahrbar". Ein altes Problem kehrte unerwartet zurück.

11.05.2012 Michael Schmidt

Nico Hülkenberg schloss den ersten Trainingstag zum GP Spanien auf Platz zehn ab. Der Deutsche lag mit seiner Zeit 0,3 Sekunden vor seinem Teamkollegen Paul di Resta. Die Programme der beiden Force India-Piloten waren jedoch nicht vergleichbar. Hülkenberg fuhr Dauerläufe mit den weichen, Kollege di Resta mit den harten Reifen. Der eine musste nach neun Runden an die Box, um den weichen Sohlen eine Ruhepause zu gönnen, der andere fuhr seine schnellste Zeit in der neunten Runde mit den harten Reifen.

Force India legt Traktionsschwäche ab

Die wichtigste Nachricht war jedoch: Das Facelift mit neuen Seitenteilen, Auspuff und Frontflügel funktioniert. "Unser Eindruck von Mugello hat sich bestätigt", erzählte Hülkenberg zufrieden. "Das Paket bringt, was die Daten versprechen." Das müsste nach Aussage der Ingenieure knapp eine halbe Sekunde wert sein.

Hülkenberg warnt jedoch: "Die Konkurrenz hat leider auch gut gearbeitet. Deshalb werden wir im gleichen Umfeld kämpfen wie vorher." Wichtig ist, dass der Force India VJM05 eine Schwäche abgelegt hat, die in den ersten vier Rennen Zeit gekostet hat. "Mit der Traktion haben wir gute Fortschritte gemacht. Da spielt der Auspuff und die neue Motorabdeckung eine entscheidende Rolle."

Marussia-Problem noch nicht behoben

Timo Glock war nach dem ersten Trainingstag dagegen nicht zum Lachen zumute. "Das Auto ist unfahrbar", schüttelte Glock den Kopf. Die alten Probleme mit der Instabilität auf der Hinterachse sind zurückgekehrt. "Ich habe nur Übersteuern, und beim Bremsen liegt das Auto extrem unruhig. Das kostet mich eine halbe Sekunde pro Runde." Und das geht auf den Reifenverschleiß. Das beste Indiz ist der Vergleich zu Caterham. In Mugello fehlten Glock nur vier Zehntel auf die grünen Autos. "Hier ist es eine ganze Sekunde."

Obwohl Marussia die hintere Crashstruktur und das Bremssystem ausgetauscht hat und das Freitagsgetriebe ein anderes Gehäuse hat als das im Verdacht stehende Renngetriebe, konnte das Problem nicht behoben werden."In Mugello war es komplett weg. Da bin ich in Pics Auto gesessen, aber auch er hat jetzt plötzlich diese Probleme, nur etwas weniger stark ausgeprägt. Jetzt haben wir alles ausgetauscht, und es hat trotzdem nichts geholfen. Ich bin wirklich ratlos." Da ist wohl intensives Datenstudium gefragt.

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