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Hülkenberg kracht in Perez

"Ich war zu optimistisch"

Nico Hülkenberg - Force India - Formel 1 - GP Ungarn - 27. Juli 2014 Foto: xpb 59 Bilder

Nico Hülkenberg kollidierte beim GP Ungarn mit seinem Teamkollegen Sergio Perez. Danach war das Rennen für ihn gelaufen. Die Schuld für dieses Manöver nimmt der 26-Jährige komplett auf seine Kappe.

28.07.2014 Bianca Leppert

Dieses Rennen hatte sich Force India sicher anders vorgestellt. Der chaotische GP Ungarn endete mit einem Totalausfall für die Mannschaft von Vijay Mallya. Zuerst verabschiedete sich Nico Hülkenberg nach einer Attacke auf Sergio Perez aus dem Rennen, dann raubte sein Teamkollege nach einem Dreher auf der Zielgeraden die letzten Hoffnungen auf Punkte.

Hülkenberg steht zu Fehler

Um ein Haar hätte Hülkenberg schon mit seinem Manöver beide Autos aus dem Rennen geschossen. Der Leidtragende war am Ende nur er selbst. Den Fehler sieht er ganz klar bei sich. "Es lief zuvor schon nicht sehr rund. Ich war zu optimistisch", sagt Hülk. "Ich war vorher schon im Rennen in dieser Kurve hinter Sergio, da ist er eine bisschen weitere Linie gefahren. Ich habe versucht, ihn auf der Innenseite zu überholen und mich dann dazu entschieden reinzuhalten. Wenn du dich einmal dafür entscheidest, dann kommst du da nicht mehr raus. Ich hatte dann keinen Platz mehr und habe sein Auto berührt."

Für Perez hatte die Berührung keine Folgen. Bei Hülkenberg musste jedoch der Frontflügel leiden und die Lenkung hatte etwas abbekommen. Er steuerte geradeaus in die Reifenstapel. Der Boss sah das offensichtlich als Strafe genug. Einen Rüffel gab es von Mallya nicht mehr. "Er versteht wie Motorsport funktioniert. Ich habe ja auch zuvor 10 Wochenenden das Maximum herausgeholt. Aber natürlich ärgert das alle." Ohne die Kollision wäre laut Hülkenberg eine Position zwischen 5 und 8 möglich gewesen.

Update-Paket erst in SIngapur

Umso ärgerlicher, dass man die Chance, die das turbulente Rennen bot, nicht nutzen konnte. Der Rheinländer fand die Bedingungen aus Fahrersicht sehr interessant. "Es war ordentlich was los. Auf Slicks war das wirklich eine Herausforderung für uns. Im Trockenen ist man schon auf alles eingestellt. Bei diesen Bedingungen kann man entweder glänzen oder Scheiße bauen."

4 Wochen kann der lange Blonde nun über den ersten Ausfall nachdenken. Nach der Sommerpause wartet das nächste Rennen in Spa, um den Fehler wieder auszubügeln. Für die Ardennen-Strecke hat man jedoch keine großen Updates im Gepäck. "Soweit ich weiß, kommt erst in Singapur wieder ein großes Update-Paket. Ich glaube aber nicht, dass wir eine halbe Sekunde in der Röhre haben. Das ist die Differenz, die uns zum Anschluss nach vorne fehlt."

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