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Hülkenberg mit 77 Runden zum Auftakt

"Es liegt noch viel Arbeit vor uns"

Nico Hülkenberg - Force India - Formel 1-Test - Barcelona - 27. Februar 2015 Foto: xpb 37 Bilder

Force India ist endlich die ersten Kilometer mit dem neuen Auto gefahren. Am zehnten von zwölf Testtagen. Nico Hülkenberg legte aus dem Stand 77 Runden hin. Die Zeit war zweitrangig. Force India muss jetzt so viel wie möglich von dem Programm aufholen, was man verpasst hat.

27.02.2015 Michael Schmidt

Der neue Force India verließ Silverstone am Donnerstag (26.2.) um 8 Uhr morgens. 23 Stunden später traf die Fracht per Achse in Barcelona ein. Fünf Stunden und 19 Minuten nach dem Eintreffen des Fahrzeugs ging Nico Hülkenberg mit dem Force India VJM08 auf die Strecke. Eine Runde später stand er mit einem Plattfuß vor der Box. Auswuchtgewicht hatte sich gelöst und zwischen Felge und Reifen verirrt. Der Rest des Tages verlief problemlos.

Force India beginnt Aufholjagd

Am Ende standen bei Hülkenberg 77 Runden auf der Uhr. "Das ist für den ersten Tag nicht schlecht. Wir hatten ja eigentlich nur einen Nachmittag dafür. Es gab keinerlei Probleme mit dem Auto und dem Antriebsstrang. Das ist schon mal eine gute Basis." Jetzt beginnt für Force India die Aufholjagd. "Wir liegen mit dem Programm natürlich weit zurück. Die Ausgangsposition ist nicht ideal. Uns steht viel Arbeit bevor. Wir werden erst in Melbourne wissen, wie viel wir für die Verzögerung bezahlen müssen."

Force India muss in einem Crash-Kurs viel lernen. Das Auto, das Setup, die Reifen, die Abläufe, vielleicht liegt sogar noch ein Longrun drin. "Normalerweise haben wir eine schnelle Truppe. Das könnte uns in dieser Situation helfen", meint Hülkenberg. Auf die Frage, wie sich das neue Auto anfühlt, antwortet der Rheinländer: "Nicht total anders als das alte. Einige Dinge kommen mir bekannt vor, einige andere sind besser. Wir müssen jetzt Kilometer machen und Daten sammeln, um mehr über das Auto zu erfahren. Die anderen haben diese Checks schon vor Wochen gemacht. Aber was sollen wir tun? Die Situation ist wie sie ist. Wir können sie nicht mehr ändern."

Sportdirektor Otmar Szafnauer verflucht das Problem, das Force India zumindest den ersten Barcelona-Test gekostet hat. "Im Endeffekt kam das Chassis zehn Tage zu spät." Der Force India VJM08 ist eine Evolution des Vorjahresmodell, das sich während der Saison noch stark verändern soll. Szafnauer setzt auf den Windkanal von Toyota, den Umstieg auf 60-Prozent-Modelle und den neu angeheuerten Chef-Aerodynamiker. "Diesmal machen wir es umgekehrt. Wir werden langsam anfangen und stark ab Saisonmitte sein."

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