Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Hülkenberg nicht ganz zufrieden

Sechster Platz wäre drin gewesen

Nico Hülkenberg - GP Singapur 2016 Foto: xpb 58 Bilder

Nico Hülkenberg hat in Singapur von Startplatz 8 gute Chancen auf Punkte. Nach dem Qualifying zeigte sich der Force India-Pilot aber nicht ganz zufrieden. Es wäre mehr drin gewesen. Im Rennen hat er sich vorgenommen, zumindest noch die Toro Rosso zu schnappen.

17.09.2016 Tobias Grüner

Force India hatte gehofft, dass die kurvige Strecke in Singapur dem Auto entgegenkommt. Im Gegensatz zu Monza kann der VJM09 seinen Abtriebsvorteil gegenüber Williams hier wieder voll ausspielen. Am Ende konnte man zwar das Quali-Duell gegen den Rivalen um Platz 4 in der Teamwertung gewinnen. Doch dann verwiesen die beiden Toro Rosso Nico Hülkenberg auf Platz 8.

„Das ist keine Überraschung für uns, auch wenn sie in den letzten Rennen nicht so stark waren“, zeigte sich der Pilot unbeeindruckt. „Sie haben immer noch ein starkes Auto mit viel Abtrieb. Und sie werden immer besser, je mehr Grip die Strecke bekommt.“ Trotzdem hätte der Rheinländer vor den Red Bull-Junioren landen können. „Eine 1:44er Runde wäre drin gewesen, wenn alles gepasst hätte. Also da wo Sainz liegt auf dem sechsten Platz.“

Hülkenberg findet kein Rhythmus im Qualifying

Doch im Qualifying wurde es Hülkenberg nicht leicht gemacht. Zunächst spielte die Technik verrückt. „In Q1 hatten wir ein Problem mit der Software-Kalibration beim Differential und der Bremsbalance. Das hat uns viel Zeit gekostet. Wir hatten Glück, dass wir es überhaupt ins Q2 geschafft haben. Und dann rennt man die ganze Zeit hinterher – zum Beispiel beim Verstehen der Reifen und der Balance“, verriet der Pilot anschließend.

Auch im Q2 konnte Hülkenberg keinen Rhythmus finden. „Da habe ich meinen zweiten Run abgebrochen, als die gelben Flaggen geschwenkt wurden. Die Situation war schlecht einzuschätzen. Die Kurve ist blind und ich hatte das Auto von Romain (Grosjean) erst spät gesehen. Ich wusste aber, dass noch viele Autos hinter mir kommen, die durch die gelben Flaggen auch nicht mehr viel schneller fahren können. Ich lag zu diesem Zeitpunkt ja schon auf Platz 7. Da hatte ich mich dann entschieden abzubrechen und die Reifen zu schonen.“

Durch die vielen Probleme fehlte in Q3 dann das Vertrauen ins Auto. „Der Rhythmus war einfach nicht so da. Viele Kurven gehen hier direkt in die nächste über. Hier muss man die ganze Runde eine gute Harmonie hinbekommen. Die habe ich aber nicht so richtig gefunden. Da verliertst du ruckizucki mal eine halbe Sekunde.“

Ungewissheit über Reifen und Strategie

Für den Sonntag rechnet sich Hülkenberg aber dennoch gute Chancen aus, die verlorenen Positionen wieder gutzumachen. „Das Rennen ist lang. Es kommt viel auf die Strategie und die Reifenbehandlung an. Niemand weiß jetzt, wie das ausgehen wird. Wir dürfen uns keine Fehler erlauben. Safety-Cars sind natürlich immer unvorhersehbar. Da müssen wir schnell und richtig reagieren.“

Nur nach vorne schauen kann der Deutsche aber auch nicht. Die WM-Rivalen von Williams hat Hülkenberg noch nicht abgeschrieben. „Sie liegen auf den Plätzen 11 und 12 nicht weit entfernt. Und sie sind flexibel mit den Reifen. Sie bekommen noch einen neuen Satz der weichen Reifen für das Rennen. Das wird spannend. Morgen werden die Punkte vergeben.“

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden