Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Hülkenberg verpasst Q3

"Kämpfen mehr als auf anderen Strecken"

Nico Hülkenberg - Force India - Formel 1 - GP Spanien - Barcelona - 10. Mai 2014 Foto: xpb 60 Bilder

Für Nico Hülkenberg lief die Qualifikation nicht optimal. Der Force India-Pilot hat mit seinem Auto in Barcelona mehr zu kämpfen als auf den anderen Rennstrecken zuvor. Im Rennen peilt er trotzdem den achten Rang an. Seine Hoffnungen liegen auf einem Extra-Satz des Mediums-Pneus.

10.05.2014 Andreas Haupt

Nico Hülkenberg scheiterte zum zweiten Mal in dieser Saison an der Hürde zu Q3. Das schwierige Qualifiying zeichnete sich bereits am Vormittag ab. Dort sah sich der Force India-Fahrer im hinteren Teil des Feldes wieder. In der Qualifikation ging es immerhin noch nach vorne auf Platz elf ins dicht gedrängte Mittelfeld. "Wir haben im Vergleich zum dritten Training das Setup verändert. Damit sind wir in die richtige Richtung gegangen", sagte Hülkenberg anschließend.

Hülkenberg rückt auf

Die Gründe für das Aus in Q2 liegen für ihn einerseits an der Streckencharakteristik, andererseits an den weniger umfangreichen Weiterentwicklungen seines Renners im Vergleich zur Konkurrenz. Für den Grand Prix in Spanien hatte Force India einzig einen neuen Unterboden im Gepäck. "Wir müssen mehr neue Teile bringen. Es war nicht genug für dieses Wochenende."

Das vorzeitige Scheitern bringt für Hülkenberg dennoch einen Vorteil nach sich. Der 26-Jährige hat für das Rennen einen Extra-Satz der weicheren Mischung in Petto, die im Rennen wohl die präferierte Wahl bei den Piloten sein wird. "Das Mittelfeld ist sehr umkämpft. Wir haben alle Chancen der Welt in die Punkte zu fahren", meinte Hülkenberg, der mit einem achten Platz am Ende des Wochenendes glücklich wäre.

Die erste Position machte der Force India-Pilot schon vor dem Start gut. Er profitierte von der Strafversetzung Sebastian Vettels, der sein Getriebe ungeplant wechseln musste. Hülkenberg erwartet ein strategisches Rennen, da das Überholen auf dem spanischen Kurs trotz des Einsatzes von DRS nicht einfach ist. Außerdem nutzen sich die Reifen stärker ab, je näher man dem Vordermann in den schnellen und langgezogenen Ecken auf die Pelle rückt. "Der Start plus die Strategie werden entscheiden sein", prognostiziert er.

Schwere Autos wirken sich stärker aus

Beobachtet man die Piloten während ihrer Arbeit auf der Bahn, so lässt sich leicht erkennen, dass sie mehr als bei den letzten WM-Läufen zu kämpfen haben. Hülkenberg berichtet: "Alle haben hier Probleme mit dem Heck. Man hat das Gefühl, dass man sehr langsam ist. Die 50 Kilo schwereren Autos wirken sich in Barcelona extremer aus als zuvor. Es gibt auf anderen Rennstrecken keine so langgezogenen Ecken wie beispielsweise hier in Kurve drei."

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden