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Getriebeübersetzung in Monza

Hülkenberg: "Wie ein Bäcker ohne Mehl"

Nioc Hülkenberg - Formel 1 - GP Italien - 7. September 2012 Foto: xpb 59 Bilder

Am Anfang der Saison legen die Teams 30 Getriebeübersetzungen fest. Nur in Monza braucht man eine so lange Übersetzung wie sonst nirgends. Hat man die nicht, arbeitet man "wie ein Bäcker ohne Mehl", sagt Nico Hülkenberg.

08.09.2012 Bianca Leppert

Höchstgeschwindigkeits-Junkies sind sie alle. Aber in Monza bekommen die Formel 1-Piloten eine Extra-Dosis von dieser Droge. Hier erreichen die Piloten Geschwindigkeiten über 340 km/h.Für die langen Geraden brauchen die Formel 1-Autos auch entsprechend lange Übersetzungen, damit sie nicht wie McLaren im ersten Training von Monza zu lange im Begrenzer fahren. Eigentlich kein Problem, doch die Teams müssen sich am Anfang der Saison auf 30 Übersetzungen festlegen. Monza ist so speziell, dass man damit eine Übersetzung verspielen würde.

"Man braucht nur in Monza so einen Gang", sagt Nico Hülkenberg. "Da ist es recht schwierig, die perfekte Übersetzung zu finden. Das ist wie ein Bäcker ohne Mehl", meint Hülkenberg. Am Vormittag war er mit einer anderen Übersetzung unterwegs als Teamkollege Paul di Resta. Laut Hülkenberg hat man nun die richtige Übersetzung gefunden und befindet sich im Soll.

Überhaupt war der Rheinländer, den viele für ein Ferrari-Cockpit ins Gespräch gebracht haben, ganz zufrieden mit der ersten Tuchfühlung in Monza. Am Morgen belegte er Rang zwölf, am Nachmittag Platz acht. "Man darf nicht zuviel hineininterpretieren", gibt Hülkenberg zu Bedenken. "Es gibt noch Luft nach oben. Ich bin mit der Balance des Autos noch nicht ganz zufrieden."

Für das Qualifying erwartet der Force India-Pilot, dass es noch wesentlich enger als am Freitag zugeht. Die ersten zwölf Piloten lagen im zweiten Training in 0,9 Sekunden. "Vorne kann es nicht mehr viel enger werden",  meint Hülk. "Aber hinter uns wird sich der Abstand noch verkleinern."

Der Longrun, den Hülkenberg mit Medium-Reifen absolvierte, sah ordentlich aus und lag im Bereich von mittleren 1.30er Zeiten. Ganz zufrieden war der 25-Jährige damit aber noch nicht. "Da waren andere wie Red Bull, Mercedes oder Kimi Räikkönen schneller." Diese Teams fallen aber auch nicht in eine Kategorie mit Force India. Man hat den Eindruck, dass Hülkenberg seit seinem hervorragenden vierten Platz in Spa seine Ziele noch höher gesteckt hat.

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