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Hülkenberg zieht Bilanz

"Williams schöpft Potenzial nun besser aus"

Nico Hülkenberg - Force India - Formel 1 - GP Ungarn - 24. Juli 2014 Foto: xpb 59 Bilder

Am Anfang der Saison lag Force India noch klar vor Williams. Doch die Konkurrenz hat zuletzt ordentlich zugelegt und ist nun auf und davon. Eine Ursache dafür sieht Nico Hülkenberg in der Weiterentwicklung.

24.07.2014 Bianca Leppert

Nach dem Grand Prix von England war Force India geschlagen. Die ganze Saison über lag das Team von Nico Hülkenberg im Mittelfeld-Kampf vor Williams. Ausgerechnet in der britischen Heimat wurde man von Williams überholt. Derzeit liegt Force India auf Platz fünf in der Konstrukteurswertung, Williams hat sich mittlerweile sogar auf Rang drei vor Ferrari katapultiert.

Hülkenberg studiert Onboard-Videos

"Ich glaube, Williams hat am Anfang nicht das ganze Potenzial rausgeholt. Außerdem haben sie besser entwickelt. Deshalb stehen sie jetzt dort, wo sie stehen", sagt Nico Hülkenberg. Regelmäßig studiert er nach dem Rennen die Onboard-Aufnahmen der Konkurrenz. Dabei fällt ihm zu Williams ein: "Sie sehen schnell aus und haben jede Menge Grip."

Dass Force India das Entwicklungstempo nicht ganz mitgehen kann, findet er als Fahrer natürlich nicht gut, sieht es aber pragmatisch. "Es bleibt einem ja keine große Wahl. Man muss sich das Ganze einteilen und nur dann ein Paket bringen, wenn man sich wirklich sicher ist." Für das Rennen in Ungarn hat man bei Force India keine neuen Teile am Auto. Bei Williams soll hingegen ein neuer Heckflügel zum Einsatz kommen.

Hoffnung auf Hitzerennen

Dafür hofft "Hülk" auf wärmere Temperaturen als am Rennsonntag in Hockenheim. "Wir haben nach den Longruns am Freitag erwartet, dass mehr drin ist. Dass es so viel kühler wird, war nicht vorhergesagt. Es hat uns nicht massiv geschadet, aber auch nicht in die Karten gespielt."

Der FRIC-Verzicht war für die Force India-Mannschaft ebenfalls kein Problem. Man sei ohnehin zu 80 bis 90 Prozent ohne das System unterwegs gewesen. "Und die Teams, die mit FRIC schnell sind, wissen auch wie es ohne funktioniert", meint Hülkenberg.

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