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Hülkenbergs Rückstand gewachsen

Zu viele Upgrades bei Force India

Nico Hülkenberg - Force India - Formel 1 - GP China - Shanghai - 19. April 2014 Foto: xpb 93 Bilder

Nico Hülkenbergs Sprung in das Top Ten-Finale von Shanghai war eine Zitterpartie. Diesmal lagen die Force India in der Mercedes-Hierarchie hinter dem Werksteam und den Williams nur auf Platz 3. Hülkenberg führt es auch auf die vielen Neuheiten zurück, die man erst noch verstehen muss.

19.04.2014 Michael Schmidt

Das war knapp. Nico Hülkenberg rutschte mit einem Vorsprung von 13 Tausendstelsekunden in die Top Ten der Startaufstellung. Im Q3 tat sich der Rheinländer leichter. Er fuhr auf Platz 8, allerdings mit einem Rückstand von 2,5 Sekunden auf die Spitze. Außerdem lagen beide Williams vor dem besten Force India.

Das ist eine Überraschung, denn normalerweise sahen die Williams-Piloten auf nasser Strecke immer schlechter aus als Hülkenberg. Der WM-Dritte führt es darauf zurück, dass sein Team in Shanghai ein großes Facelift ans Auto brachte. "Wir hatten viele neue Teile an Bord und befinden uns mit dem Setup noch in einem Lernprozess. Auf trockener Strecke haben sie besser funktioniert als im Regen."

Hülkenberg fehlt Gefühl fürs Auto

Hülkenberg hatte Mühe, sein Auto so zu spüren, wie er das für schnelle Runden auf nasser Piste braucht. "Irgendwie fühlte sich das Auto fremd an. Die Balance passte nicht, beim Bremsen fehlte die Harmonie. Mit etwas mehr Vertrauen ins Auto hätte es vielleicht für die beiden Williams gereicht."
 
Das hydraulisch vernetzte Fahrwerk (Fric) spielte die Hauptrolle. Für Force India ist das System noch neu. Es hält das Auto so gut wie möglich in einer Position, reagiert aber stark auf unterschiedliche Streckenbedingungen. Die Technik ist nicht so einfach zu verstehen wie ein neuer Heckflügel.

Kampf mit dem linken Vorderreifen

Für das Rennen erwartet Hülkenberg einen heißen Kampf mit dem linken Vorderreifen. "Nach dem Regen wird die Strecke am Sonntag grün sein. Dann wird der linke Vorderreifen noch mehr körnen. Viel kannst du nicht dagegen tun. Du kannst es höchstens in der ersten Kurve etwas vorsichtiger angehen lassen, um den Reifen nicht gleich den Nacken umzudrehen. Aber ganz vermeidbar ist das Körnen nicht." Im Regen-Qualifying hatte Force India ein paar Zehntel geopfert, um mit dem Setup für das Rennen perfekt gerüstet zu sein.
 
Hülkenberg erwartet unterschiedliche Strategien mit zwei und drei Stopps und auch unterschiedliche Abfolgen der Reifentypen. "Das Bild ist noch nicht ganz klar, ob soft-soft-medium besser ist als soft-medium-medium. Der weiche Reifen körnt etwas stärker als der harte."
 
Spricht das für eine Wiederholung des Spektakels von Bahrain? Hülkenberg zweifelt: "Hier ist das Überholen schwieriger. Auf der Geraden liegen neben der Ideallinie viele Gummischnipsel. Wenn du da drauf kommst, kannst du erstmal zwei Runden lang deine Reifen sauberfahren."

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