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Formel 1 für Nico Hülkenberg nicht schnell genug

Hülkenberg fordert stärkere Motoren

Nico Hülkenberg Foto: Williams F1 40 Bilder

Die Diskussionen um spannendere Rennen in der Formel 1 gehen weiter. Nico Hülkenberg erzählt, dass die Formel 1 von der GP2 etwas lernen könnte. Und er fordert mehr Power für die Motoren. Hülkenbergs einfachstes Rezept für mehr Action: Regenrennen.

25.03.2010 Michael Schmidt

Nico Hülkenberg ist Rennen ohne Tankstopps gewohnt. In der GP2 ist Tanken verboten. Dafür gibt es im Hauptrennen einen Pflicht-Boxenstopp. Also ungefähr das gleiche Rennformat wie es die Formel 1 in diesem Jahr praktiziert, und das in Bahrain so heftig kritisiert wurde.

Schlechtere Reifen & Aerodynamik

Laut Hülkenberg gibt es zwischen GP2 und Formel 1 zwei gravierende Unterschiede: "Die Aerodynamik der GP2-Autos ist viel schlechter. Deshalb ist es auch einfacher, einem anderen Auto zu folgen. Außerdem bauen die Reifen in der GP2 stärker ab. Es ist also einfacher, mit gebrauchten Reifen einen Fehler zu machen, von dem der Hintermann dann profitiert."
 
Der amtierende GP2-Meister glaubt nicht, dass zwei Pflicht-Boxenstopps wie von vielen gefordert in der Formel 1 etwas bringen würden. "Die Teams hätten schnell ausgerechnet, wann es am besten wäre zu stoppen. Dann gäbe es einen Stopp nach zehn und einen nach 20 Runden, und den Rest fährt man auf den harten Reifen nach Hause. Was soll sich da ändern?"
 
Obwohl der Williams-Pilot jetzt ungefähr 150 PS mehr im Heck hat als in der GP2, empfindet er die Power als Enttäuschung. "Es müsste wieder stärkere Motoren geben. Wir sind in Bahrain trotz der langen Geraden gerade mal über 300 km/h gekommen. Das ist doch nicht Formel 1. Ich erwarte da schon Top-Speeds von 320, 330 km/h."

Entwicklung beschränken

Ein Vorschlag der auto motor und sport-Leser, den Ingenieuren mehr Freiheiten zu geben, um unterschiedlichere Autos zu generieren, kommt bei Deutschlands jüngstem Fahrer nicht an: "Dann gewinnen nur die reichen Teams. Ich würde das Fenster, in dem die Ingenieure entwickeln dürfen, lieber beschränken. Damit das Feld noch enger zusammen liegt."
 
Zum Schluss noch ein nicht ganz ernst gemeinter Vorschlag: "Die besten Rennen finden im Regen statt. Kann Bernie Ecclestone die Veranstalter nicht bitten, jeden Kurs mit einer Bewässerungsanlage zu versehen? Und dann wird von Zeit zu Zeit die Strecke unter Wasser gesetzt."

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