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Hülkenberg zufrieden

"Wollen erster Verfolger bleiben"

Nico Hülkenberg - Force India - GP Deutschland - Formel 1 - 29. Juli 2016 Foto: xpb 108 Bilder

Nico Hülkenberg beendete das Training in Hockenheim auf Rang 7 – geschlagen nur von den 3 Top-Teams Mercedes, Ferrari und Red Bull. Der Deutsche hofft diese Position auch beim Rennen zu halten. Ein Fragezeichen steht noch hinter der Strategie.

29.07.2016 Tobias Grüner

Nico Hülkenberg hatte nach den beiden Hockenheim-Trainings allen Grund zu strahlen. Force India präsentiert sich in Hockenheim gut in Form. Nur die Mercedes, Ferrari und Red Bull konnten den Rheinländer schlagen. „Das hat richtig Spaß gemacht heute da draußen. Teilweise waren die Tribünen ja auch schon ganz gut gefüllt. Das Auto hat auch gut funktioniert. Dann machte es natürlich immer doppelt Spaß“, so das positive Fazit.

Hülkenberg warnt vor Ungarn-Wiederholung

Doch Hülkenberg warnt vor übertriebener Euphorie: „Heute sahen wir stark aus. Aber heute zählt es nicht, sondern am Samstag und am Sonntag. Vorne die 3 Top-Teams sehen natürlich sehr stark aus. Wir müssen schauen, dass wir dahinter so gut wie möglich klarkommen. Wir wollen erster Verfolger bleiben.“

Die Hauptgegner hat „Hülk“ auch schon ausgemacht: „Wir müssen uns mit McLaren, Toro Rosso und vor allem auch Williams auseinandersetzen. Denen müssen wir Punkte abnehmen. Das ist uns in Ungarn nicht ganz so gut gelungen. Da haben wir unser Potenzial nicht voll ausgeschöpft. Jetzt versuchen wir es hier besser zu machen.“

Force India hat für das Wochenende eine ungewöhnliche Reifenwahl getroffen. Hülkenberg und Teamkollege Sergio Perez haben jeweils 3 Sätze Medium-Reifen zur Verfügung. Die Konkurrenz bestellte jeweils nur einen Satz der härtesten Mischung. „Wir versuchen mit einem Stopp durchzukommen und alle anderen hinter uns zu halten“, grinste der Pilot auf die Strategie angesprochen.

Einstopprennen nicht die schnellste Taktik?

Doch bei Pirelli kann man die Force India-Wahl der Mischungen nicht ganz nachvollziehen. Nach den Berechnungen der Reifeningenieure sei es zwar theoretisch möglich, mit Medium und Soft ein Einstopprennen zu fahren, allerdings wäre es wohl nicht die schnellste Variante.

„Wir konnten heute nicht viele Daten mit dem Medium sammeln. Aber unsere Erfahrungswerte sagen, dass der Zeitunterschied zwischen Medium und Soft sehr groß ist. Mehr als eine Sekunde“, erklärt Pirelli-Chefingenieur Mario Isola. „Aber das ist ja das Schöne am aktuellen Reifenreglement, dass die Teams die freie Wahl haben.“

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