Bei dem Sondertreffen der Formel1-Teamchefs vor dem Grand Prix in Barcelona schlossen sich dem Antrag von Renault auf Verschiebung nur Mercedes und Toyota an. Ferrari hielt sich in dem Streit mit den Hybrid-Befürwortern Honda, BMW und Williams bedeckt, sympathisiert jedoch mit dem Vorschlag der Verschiebung.
Offiziell kritisiert Renault vor allem die hohen Entwicklungskosten. Briatore spricht von Summen bis zu 20 Millionen Euro. Doch Renault plädiert offenbar vor allem deshalb für eine Verschiebung, weil das Team am stärksten zurück liegt. Der Hybrid-Prototyp von Renault soll erst im Januar 2009 fahrbereit sein. BMW und Honda werden ihre ersten Versionen dagegen schon Mitte Juni vorstellen. Mercedes und Ferrari werden voraussichtlich Ende September testen.
Nächstes Rennen: 18. März 2012
GP Australien
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Hybrid-Aufschub gescheitert
Gescheitert ist vorerst der Versuch von Renault-Teamchef Flavio Briatore, die Einführung des Hybridantriebs in der Formel 1 auf 2010 zu verschieben.
Autor: Michael Schmidt
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