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Hybrid-Boom in der Formel 1

Wieder sieben Fahrer mit KERS

BMW F1 Foto: BMW F1 6 Bilder

Nachdem in Shanghai nur drei Autos das Hybridsystem (KERS) im Rennen an Bord hatten, bauen in Bahrain wieder mehr Piloten auf die Zusatzpower. Gleich sieben Piloten sind am Freitag mit KERS unterwegs.

23.04.2009 Tobias Grüner

Wenn nicht in Bahrain mit KERS, wo denn sonst? Kaum eine Strecke im Kalender ist besser für den Einsatz des Hybrid-Pakets geeignet als der Kurs in der Wüste. Mehrere lange Beschleunigungsphasen wechseln sich mit harten Bremsmanövern ab. Was den Rest des Materials besonders belastet, lässt das KERS erst so richtig auf Touren kommen.

Renault testet KERS mit beiden Piloten

Dabei geht es nicht nur um die Geraden, auf denen die Piloten die Extra-Power per Boost-Knopf am Lenkrad in Vortrieb umwandeln, sondern auch um die Ladephasen. Bei jeder Verzögerung füllen sich die Energiespeicher. Da die Bremsen in Bahrain extrem benutzt werden, haben die Teams hier keine Probleme, die Batterien jede Runde zu füllen. Auf anderen Strecken sieht das schon schwieriger aus.

Wie schon in den ersten Rennen werden die beiden Mercedes-Piloten auch in Bahrain mit Zusatzpower unterwegs sein. Auch Renault hat sich nach dem Verzicht von Shanghai entschieden, wieder mit KERS anzutreten. Sowohl Fernando Alonso als auch Nelson Piquet werden am Freitag das System testen und dann für das Rennen eine Entscheidung treffen.

Ferrari-Pilot Massa setzt auf KERS

Ein letzter Prüfstandstest in Maranello hat am Donnerstag auch die Ferrari-Ingenieure überzeugt, bei Felipe Massa auf KERS zu setzen. Allerdings gibt Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali zu: "Wir konnten die Schäden am KERS aus Malaysia immer noch nicht reproduzieren." Im Gegensatz zu Kimi Räikkönen wird Felipe Massa wohl das ganze Wochenende auf KERS verzichten: "Wir analysieren nach dem Training die beiden Autos und dann entscheiden wir", erklärte der Finne.

Beide BMW mit Hybrid am Start

Bei BMW-Sauber ist die Entscheidung dagegen schon gefallen: Neben Nick Heidfeld, der bisher immer mit Hybrid-Power angetreten ist, wird auch Robert Kubica mit KERS an den Start gehen. "In China hat es uns noch nicht das gebracht, was wir erwartet haben. Sowohl von der Gewichtsverteilung als auch von der Bremsbalance war es schwierig." Die Probleme erwartet man für Bahrain anscheinend nicht in dem Ausmaß. Auch für das Rennen ist KERS beim Polen geplant.

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