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Hybrid-Comeback

Renault mit KERS in Monza

Renault KERS Foto: dpa 27 Bilder

Neben Ferrari und McLaren-Mercedes wird Renault als drittes Team in Monza mit Hybrid-Antrieb fahren. Wie Technikchef Pat Symonds bestätigte, planen Fernando Alonso und Romain Grosjean den Einsatz von KERS.

07.09.2009 Tobias Grüner

Seit dem Rennen in Barcelona im Mai hat Renault auf KERS verzichtet. Die Nachteile bei der Gewichtsverteilung und die veränderte Bremsbalance konnten die Vorteile der zusätzlichen 82 PS nicht aufwiegen. Das galt zumindest für die letzten Rennen. In Italien soll sich das allerdings ändern.

"In Monza beträgt der Zeitengewinn pro Runde ungefähr eine viertel Sekunde", erklärt Renault-Technikchef Pat Symonds. "Im Qualifying ist es sogar noch mehr, da man schon vor dem Beginn der gezeiteten Runde Energie freisetzen darf und in der gezeiteten Runden dann noch einmal."

Startvorteil von KERS

Außerdem erhofft sich Renault einen Vorteil beim Start. In den letzten Rennen wurde überdeutlich, dass die KERS-Autos hier viele Plätze auf einen Schlag gewinnen können. "In Monza gibt es einen langen Weg von der Startaufstellung bis zur ersten Kurve. KERS kann hier einen Vorteil von gut 15 Metern gegenüber den Autos ohne Hybrid bedeuten", rechnet der Engländer vor.

Der dritte Vorteil neben Qualifying und Start ist der Gebrauch von KERS als taktische Waffe im Rennen. "Man muss bedenken, dass es in Monza schwer ist zu überholen", so Symonds. "Der Einsatz von KERS wird uns da sicherlich keine Nachteile bereiten. Alle diese Faktoren zusammen machen Monza zu einer sehr KERS-freundliche Strecke."

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