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Hybrid-Technik

Ferrari verschiebt KERS-Test auf 2009

Ferrari Jerez 2008 Foto: dpa

Ferrari fährt in mit zwei Autos in Jerez, doch keines davon ist mit Hybridantrieb ausgerüstet. Auch kommende Woche auf der neuen portugiesischen Rennstrecke von Portimao nicht. Damit wird der erste KERS-Test definitiv erst 2009 stattfinden.

09.12.2008 Michael Schmidt

Grund für die Verzögerung sind Probleme mit dem Elektromotor. Offenbar gibt es auch mit der zweiten Version des Elektromotors von Magneti Marelli Probleme. Aus diesem Grund hat sich Ferrari mit einem zweiten Entwicklungspartner verbündet. Diese Alternativlösung läuft bereits auf dem Prüfstand. Sie in das alte Auto zu integrieren hätte zuviel Zeit gekostet. Ferrari-Sprecher Luca Colajanni erklärte: "Wir werden KERS erstmal in unserem neuen Auto testen." Die erste Ausfahrt ist für die Zeit zwischen dem 10. und 20. Januar geplant.



Die KERS-Entwicklung kostet Ferrari nun mehr als ursprünglich gedacht, weil im Augenblick beide Systeme parallel vorangetrieben werden. Sollte es bei den ersten Auto-Tests im Januar erneut Probleme geben, ist es gut möglich, dass die roten Autos in Melbourne ohne KERS am Start stehen. "Die für 2009 geplanten Testrestriktionen tun den Teams weh, die Probleme mit dem KERS haben", prophezeit ein Williams-Ingenieur. Vor dem ersten Grand Prix am 29. März 2009 in Melbourne gibt es nur vier große Testmöglichkeiten. Nicht viel, um so ein komplexes System wie den Hybrid zur Rennreife zu bringen, wenn man bis jetzt nicht mal über die Prüfstandsphase hinausgekommen ist.

In Formel 1-Kreisen ist zu hören, dass die meisten Teamchefs am Mittwoch (10.12.) bei ihrem Treffen mit FIA-Präsident Max Mosley erneut um einen Aufschub des KERS-Abenteuers bitten werden. Einigkeit ist allerdings nicht zu erwarten. BMW besteht auf KERS. Der Hybridantrieb ist Teil der Unternehmensphilosophie und vermutlich der Hauptgrund, warum BMW überhaupt trotz weltweiter Finanzkrise noch in der Formel 1 ist. Auch Max Mosley wird sich nicht von seiner KERS-Kampagne abbringen lassen. Der FIA-Chef sieht darin seinen Beitrag, die Formel 1 für das 21. Jahrhundert gesellschaftsfähig zu machen.

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