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Imola

Rot kehrt zurück

Foto: dpa

In Imola hat Ferrari erstmals in dieser Saison eine echte Siegchance. Gleich vier Gründe sprechen beim Großen Preis von San Marino (24.4.) für das Weltmeister-Team. Michael Schumacher sagt: "Für uns fängt die Saison jetzt erst an."

20.04.2005

Die Achillesferse der Roten war in der bisherigen Saison das Thema Reifen. Vor dem Großen Preis von San Marino hat Ferrari knapp 8.000 Testkilometer zurückgelegt, davon allein 5.000 ausschließlich zur Reifenerprobung. Nicht weniger als 30 neue Reifenmischungen sollten durch den Testbetrieb geschleust werden.

Ein Reifendesaster wie in Malaysia und Bahrain muss die Scuderia nicht befürchten. Zum einen verspricht der Wetterbericht für die Emilia Romagna am Renn-Sonntag (24.4.) allenfalls 15 Grad, zum anderen ist der Asphalt glatt und frisst wenig Reifengummi. Die Bedingungen entsprechen in etwa denen in Melbourne, wo Ferrari mit Barrichellos zweitem Rang eine gute Figur machte, obwohl das Vorjahresauto eingesetzt wurde.

Fünf Siege in neun Jahren

Ein zusätzlicher Vorteil auf dem "Autodromo Enzo e Dino Ferrari" sind die hohen Randsteine. Hier sind ein gutes Fahrwerk und eine stabile Aerodynamik gefragt, beides traditionell Stärken von Ferrari. In seinen neun Ferrari-Jahren gewann Michael Schumacher fünf Mal in Imola.

Eine weitere Schwachstelle ist behoben. Ungewolltes Spiel im Getriebe, das durch Montagefehler in Bahrain zu Lagerschäden im Schaltwerk geführt hatte, soll es nicht mehr geben. Auch die Teileversorgung ist kein Problem mehr. Mittlerweile hat Ferrari drei neue Chassis und ausreichend Ersatzteile. Auch neue Aerodynamik-Komponenten sind einsatzbereit. "So langsam kommen wir wieder in die Spur", sagt Rubens Barrichello.

Michael Schumacher: "Schnell genug"

Der Brasilianer reist mit gewachsenem Selbstbewusstsein an: "Ich verstehe nach den Tests das Auto jetzt viel besser." Michael Schumacher könnte nach seinem Ausfall in Bahrain mit einem neuen Motor starten, das Team ließ aber verlauten, man werde mit dem nicht allzu lang beanspruchten Zehnzylinder (Ausfall in Runde zwölf) auch in Italien starten. "In diesem Rennen wollen wir wieder in den WM-Kampf eingreifen", sagt Schumacher. "Die wichtigste Voraussetzung nämlich erfüllt unser F2005: Er ist schnell genug."

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