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Imola-Tests

Erst Schumi-Rekord, dann der große Regen

Foto: Ferrari

Update ++ Nach seiner knappen Test-Niederlage gegen Bruder Ralf in Imola rückte Michael Schumacher am Mittwoch (25.2.) die Verhältnisse mit einem Streckenrekord wieder zurecht. Danach fielen die Testfahrten ins Wasser.

25.02.2004

Im "Autodromo Enzo e Dino Ferrari" blieb der Kerpener im F2004 auf der 4,933 Kilometer langen Strecke in 1:19,666 Minuten als erster Pilot überhaupt unter 1:20 Minuten. "Das sollte man nicht überbewerten. Es war der erste Vergleich mit den anderen Teams und wir haben gezeigt, dass das Auto nicht langsam ist. Man kann sagen, dass wir besser vorbereitet sind als im Vorjahr, obwohl wir da mit dem alten Auto die Saison begonnen haben", sagte der sechsmalige Weltmeister.

Bei deutlich besserem Wetter als in den Vortagen konnte die Scuderia Ferrari auch ihr Testpensum weiter vorantreiben. Schumacher drehte 98 Eunden, Teamkollege Rubens Barrichello 52 Runden. Der Brasilianer war in 1:21,235 Minuten Viertschnellster.

Elf Tage vor dem ersten Rennen am 7. März in Melbourne war der Schotte David Coulthard im McLaren-Mercedes als Zweiter 1,284 Sekunden langsamer als Schumacher. Der Kolumbianer Juan Pablo Montoya hatte im Williams-BMW als Dritter einen Rückstand von 1,379 Sekunden auf die Bestzeit.

Ralf Schumacher, der am Vortag beim ersten Kräftemessen der Saison 54 Tausendstelsekunden schneller unterwegs gewesen war als sein Bruder, war nicht am Start. "Schumi II" testete in Monza den Tourenwagen BMW M3 GTR.

Der letzte Testtag vor Saisonbeginn (26.2.) fiel nahezu komplett ins Wasser. Das Ferrari-Team reiste am Donnerstag vorzeitig ab, Williams-BMW packte am Nachmittag zusammen. Nur das Toyota-Team versuchte aus der Not eine Tugend zu machen und probierte eine komplette Grand Prix-Distanz im Regen zu simulieren. Der deutsche Formel 3-Meister Ryan Briscoe fuhr mit einer 1:37er Zeit am schnellsten, musste aber wegen eines Ölpumpendefekts ebenfalls vorzeitig aufhören.

Imola, Tag 3. Alle Bestzeiten:

1. Michael Schumacher, Ferrari: 1:19,664 Minuten
2. David Coulthard, McLaren-Mercedes: 1:20,664 Minuten
3. Juan Pablo Montoya, Williams-BMW: 1:21,026 Minuten
4. Rubens Barrichello, Ferrari: 1:21,235 Minuten
5. Cristiano da Matta, Toyota: 1:22,165 Minuten
6. Olivier Panis, Toyota: 1:24,356 Minuten

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