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Formel-1-Ingenieurs-Karussell

James Key zu Williams

James Key - Toro Rosso - Formel 1 - 2016 Foto: Red Bull

Das Fahrerkarussell ist vorübergehend zum Stillstand gekommen. Dafür gerät der Transfermarkt bei den Ingenieuren in Bewegung. Toro Rosso-Technikchef James Key soll ab 2018 für Williams arbeiten. Ex-Ferrari-Ingenieur James Allison hat sich noch nicht entschieden.

04.10.2016 Michael Schmidt

Der Transfermarkt der Fahrer ruht gerade. Er wird sich erst wieder in Gang setzen, wenn klar ist, ob Renault seinen Wunschfahrer Nico Hülkenberg loseisen kann. Doch auch die Top-Ingenieure werden hoch gehandelt. Der hochkarätigste auf dem Markt ist der frühere Ferrari-Technikchef James Allison. Der Engländer könnte bei der Hälfte aller Teams andocken. Doch dazu später.

Key soll Symonds bei Williams ablösen

Bei einer anderen Personalie gibt es schon konkrete Gerüchte. Toro Rosso-Technikchef James Key soll 2018 bei Williams andocken und dort Pat Symonds ablösen. Das Urgestein unter den Formel 1-Ingenieuren wird in 2 Jahren 65 Jahre alt. Zeit für die Rente. Red Bull-Berater Helmut Marko sagt zum Thema Key: „Es ist möglich, dass er nach Ablauf seines Vertrages bei einem anderen Team arbeitet.“ Der Vertrag mit Red Bulls B-Team läuft Ende 2017 aus.

Bei James Allison gibt es noch keine Entscheidung. Auch bei Mercedes-Technikdirektor Paddy Lowe nicht. „Alles auf einem guten Weg“, heißt es bei Mercedes. „Lowes Vertrag endet Mitte nächsten Jahres. Allison ist ab April 2017 frei. Der frühere Ferrari-Ingenieur wird mit vielen Teams in Verbindung gebracht. Auch Williams war dabei, hat sich aber offensichtlich anderweitig entschieden.

Red Bull spricht mit Allison

Renault und McLaren sind weitere Kandidaten. Und neuerdings noch ein Team, das etwas überraschend kommt. Offenbar ist auch Red Bull interessiert. Das macht Sinn. Technikguru Adrian Newey arbeitet im Augenblick nur noch Teilzeit.

Auch die kleinen Teams sind auf der Suche. Renault wirbt gerade bei Force India viele Ingenieure ab. Aber nur auf unterer Ebene. An die Schlüsselfiguren kommen sie nicht heran. HaasF1 hat von Mercedes einen Ingenieur für die Rennstrategie verpflichtet. Sauber sucht einen technischen Direktor und einen Ingenieur für die Abteilung Fahrzeugdynamik. Die Schweizer werden ihren Reifenexperten an Ferrari verlieren.

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