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Interview mit Ferrari-Technikchef James Allison

"Freude multipliziert sich in Rot"

Sebastian Vettel & James Allison - GP Ungarn 2015 Foto: Daniel Reinhard 23 Bilder

Ferrari landete am Hungaroring seinen zweiten Saisonsieg. Technikchef James Allison erklärt, was die Siege in Malaysia und Ungarn gemeinsam haben und warum die Starts so wichtig geworden sind.

05.08.2015 Michael Schmidt
Haben die beiden Saisonsiege in Ungarn und Malaysia irgendwelche Gemeinsamkeiten?

Allison: Die Gemeinsamkeiten sind: Wenn du einen guten Start hast und in sauberer Luft fahren und deinen Grand Prix ohne Kompromisse bestreiten kannst, dann fährst du ein schnelleres Rennen. Eine andere Parallele ist: Unser schnellster Wettbewerber Lewis Hamilton konnte nicht frei fahren. Die schönste Erkenntnis für uns aber ist: Auf beiden Strecken hatte unser Auto einen guten Rennspeed.

Lag es am Streckenlayout, dass Ferrari einen guten Rennspeed hatte?

Allison: Die letzten zwei, drei Rennen liefen nicht gut für uns. Wir haben nicht nach Hause gebracht, was wir hätten nach Hause bringen sollen. In Ungarn haben wir das bekommen, was wir leisten können, auch weil unsere Gegner in Schwierigkeiten geraten sind.

Wie wichtig war dieser Sieg vor der Sommerpause?

Allison: Sie konnten die Freude an allen Gesichtern sehen. Und die Freude über einen Sieg multipliziert sich, wenn du eine rote Kleidung trägst. Mit der Saison können wir insofern zufrieden sein, dass wir einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht haben. Aber es gibt noch viel zu tun, bis wir ein Auto haben, über das jeder stolz sein kann. Noch sind wir nicht in der Lage um beide WM-Titel zu kämpfen. Aber wir müssen realistisch sein und uns vor Augen halten, wo wir herkommen.

Der Start entscheidet heute über Siege. Ist es der wichtigste Teil des Rennens geworden?

Allison: Die Starts sind ein immens wichtiger Teil des Rennens, speziell auf einer Strecke wie Budapest. Wir arbeiten hart daran, unsere Starts so konstant wie möglich zu gestalten. Das ist der Schlüssel. Du musst am Ende des Jahres das Team sein, das im Durchschnitt die besten Starts hat. Ab dem nächsten Rennen wird sich an der Startprozedur einiges ändern. Es ist unsere Aufgabe, dem Fahrer beim Start so gut wie möglich zu helfen im Rahmen dessen, was ab Spa erlaubt sein wird.

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