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Mercedes GP

Silberpfeile auf dem Weg zur Besserung?

Schumacher Formel 1 GP China 2011 Foto: xpb 22 Bilder

Am Freitag von Shanghai sah die Mercedes-Welt schon viel freundlicher aus. Nico Rosberg und Michael Schumacher lagen auf den Plätzen vier und fünf. Sebastian Vettels Red Bull in Sichtweite. Doch was sind die Freitagszeiten wert?

15.04.2011 Michael Schmidt

Das Ausrufezeichen kam zur rechten Zeit. Am Sonntag rückt der gesamte Vorstand von Mercedes in Shanghai an. Da macht sich ein Auftakt mit den Plätzen vier und fünf am Freitag vor dem GP China gleich viel besser als ein verunglücktes Freitagstraining.

Schumi ohne KERS

Nico Rosberg fehlten am Ende 0,255 Sekunden auf den Trainingsschnellsten Sebastian Vettel. Michael Schumacher lag mit 0,417 Sekunden Rückstand ebenfalls in Reichweite. Der Rekordweltmeister musste in seiner schnellsten Runde auf KERS verzichten. Die Ingenieure vermuten einen Fehler in einem der Mikroprozessoren der Leistungselektronik. Der Verzicht auf KERS hat Schumacher mindestens drei Zehntel gekostet.

Doch was ist die Zeit wirklich wert? Experten glauben, dass Red Bull mehr Benzin an Bord hatte und noch einmal eine halbe Sekunde schneller fahren könnte. Die anderen Rivalen waren mehr oder weniger angeschlagen. McLaren vergeudete viel Zeit durch Vergleichsfahrten mit unterschiedlichen Unterböden.

Fernando Alonso stand 41 Minuten untätig in den Boxen herum. Die Hydraulik in seinem Ferrari war in den Streik getreten. Nick Heidfeld landete zwei Mal im Reifenstapel. Der Renault-Pilot schaffte in zwei Trainingssitzungen nur 31 Runden. Rosberg kam auf 57, Schumacher auf 52 Umläufe.

Andere Herangehensweise bei Mercedes GP

Michael Schumacher schob das bessere Abschneiden auf ein neues Trainingsprogramm: "Wir haben diesmal mit Dauerläufen mit vollen Tanks begonnen und erst später Benzin aus dem Auto genommen. Vorher war es immer umgekehrt." Damit nahmen sich die Ingenieure die schwierigere Aufgabe zuerst vor. Das Ausbalancieren des Autos unter Rennbedingungen. Von dieser Basis aus ist es einfacher, auf den Qualifikationstrim umzubauen.

Die Zeiten bei der Rennsimulation sahen prompt besser aus als in Malaysia und Australien. Die Mercedes-Piloten drehten konstant 1.44er Runden mit den weichen Reifen. Das lag im Bereich von McLaren, Renault und Sauber.

Felipe Massa war unter Rennbedingungen im Ferrari leicht, die überirdischen Red Bull deutlich schneller. Aber Red Bull ist im Augenblick für jeden zu schnell. Auch McLaren spielt noch in einer eigenen Liga. Mercedes muss einen Schritt vor den anderen setzen. Ihre Gegner im Rennen heißen Ferrari, Renault und Sauber.

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