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IT-Sicherheit bei Ferrari

Ferraris Antwort auf Hacker-Angriffe

Kimi Räikkönen - Formel 1 - 2014 Foto: Ferrari 31 Bilder

Es begann 2010 mit einem Sponsor-Deal. Seit 2013 ist Kaspersky technischer Partner von Ferrari. In einem Geschäft, in dem täglich Milliarden von Daten fließen, müssen sich die Teams gegen Störfeuer von außen absichern. Ferraris Daten sind sicher.

19.11.2014 Michael Schmidt

Hacker sind auch in der Formel 1-Welt unterwegs. In diesem Jahr wurde das Team von Marussia bei den Bahrain-Tests Opfer von Cyber-Kriminalität. Ferrari hat sich dagegen geschützt. Seit 2013 arbeitet Maranello mit dem IT-Sicherheitsspezialisten Kaspersky zusammen. Was 2010 als Sponsor-Deal begann, wurde drei Jahre später zu einer technischen Partnerschaft ausgebaut.

Die Formel 1-Teams sind in Bezug auf ihre Daten paranoid. Ohne Simulationen, Simulatoren, Strategieprogramme und die digitale Vernetzung der einzelnen Bausteine im Fahrzeug läuft heute kein Auto mehr. Dazu werden Unmengen von Daten jeden Tag generiert und innerhalb des Teams hin und hergeschickt. Von einem Büro ins andere daheim in Maranello, von der Rennstrecke zum Basislager während der GP-Wochenenden. Auf allen Computern, PCs und mobilen Geräten.

Sechs Monate für Ferraris Datensicherheit

Kaspersky ist ein russisches Software-Unternehmen mit Sitz in Moskau. Es wurde 1987 von Jewgeni Kasperski gegründet, beschäftigt rund 3.000 Mitarbeiter und macht einen Umsatz von 600 Millionen Dollar. Die Firma hat sich auf Erkennung von Computerviren und Sicherheitssystemen im Bereich der Datenverarbeitung spezialisiert. Weltweit hält Kaspersky 287 Patente für Anwendungs-Software. Für Ferrari arbeiten zehn Ingenieure.

Die Integration der Sicherheitssysteme in Ferraris Datenwelt dauerte sechs Monate. Die Kunst sei es, so Firmengründer Kasperski, nicht mit den aktuellen Entwicklungen auf dem Gebiet der Cyber-Attacken Schritt zu halten, sondern ihnen einen Schritt voraus zu sein.

Wenn Daten in falsche Hände kommen, sind sie eine Waffe. Ferraris IT-Partner analysiert, wo die Bedrohung herkommen könnte, wie sie arbeitet und an welchen Stellen sie angreift. "Wir schließen die Türen, die die Angreifer sich ausgesucht haben. Wenn nötig kooperieren wir mit der Polizei", erzählt Alex Moiseev, Europa-Direktor von Kaspersky.

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