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Jacques Villeneuve

"Formel 1-Streit sehr unterhaltsam"

Jacques Villeneuve Foto: dpa

Jacques Villeneuve will wieder zurück auf die ganz große Motorsportbühne. Der Weltmeister von 1997 zeigte sich im Fahrerlager von Silverstone sehr interessiert an den Diskussionen um eine alternative Rennserie.

19.06.2009 Tobias Grüner

Jacques Villeneuve ließ sich zuletzt verdächtig oft an der Rennstrecke blicken. Nach seinem Gastspiel in der US-amerikanischen NASCAR-Meisterschaft will der Kanadier zurück in die oberste Formel-Liga. Wie diese in der kommenden Saison aussehen wird, konnte der mittlerweile 38-Jährige allerdings noch nicht sagen.

Splittung würde dem Sport schaden

Wenn er wählen müsste, wäre die Entscheidung nicht schwer: "Wenn ich fahre, bin ich lieber bei der Serie dabei, die Bernie unterstützt. Die Hersteller werden sich in ihrer eigenen Serie zerfleischen. Und sie werden die Fahrer zu Nebendarstellern degradieren, weil sie selbst die Stars sein wollen", erklärte der Ex-Indy-Sieger. "Ich bin aber sehr interessiert, wie sich das ganze jetzt entwickelt."

Für den ehemaligen Williams-Piloten könnten bei der Gründung einer neuen Serie alle Türen offen stehen. Wenn die FOTA-Teams wie geplant jeweils mit drei Autos an den Start gehen, werden mit einem Schlag viele freie Cockpits entstehen.

"Von außen betrachtet ist die ganze Situation momentan richtig unterhaltend", flachste Villeneuve. "Allerdings würde eine Aufsplittung der Formel 1 den Sport mit Sicherheit auch beschädigen." Der Nordamerikaner kennt die Situation aus der jüngeren US-Rennsporthistorie sehr gut. Nach einer Aufspaltung 1994 kämpften die ChampCar-Serie und die Indy-Racing League (IRL) jahrelang ums Überleben, bevor sie im vergangenen Jahr schließlich wieder fusionierten.

Villeneuve sucht Cockpit für 2010

Um für die Zukunft planen zu können, hofft der Ex-Champion jetzt auf ein schnelles Ende des Streits zwischen FOTA und FIA. "Ich möchte langsam mal beginnen für die Zukunft zu planen. Ich will nächstes Jahr definitiv wieder hinter einem Monoposto-Lenkrad sitzen."

Zum möglichen neuen Arbeitgebern wollte sich Villeneuve nicht äußern. "Die Teams wollen alle erst einmal abwarten, wie der aktuelle Streit ausgeht. Erst wenn die Lage klar ist, werden Entscheidungen gefällt. "Konkrete Angebote gebe es deshalb auch noch nicht. "Aber ich bin schon in Gesprächen mit mehreren Teams."

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