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Jacques Villeneuve

"Ich habe noch viel zu geben"

Jacques Villeneuve Foto: Wolfgang Wilhelm 6 Bilder

Jacques Villeneuve hat die Hoffnung auf ein Formel 1-Comeback noch nicht aufgegeben. Der Champion von 1997 kam extra nach Abu Dhabi, um mit den Teams zu sprechen. Villeneuve hofft, dass seine Qualitäten in der kommenden Saison besonders gefragt sind.

01.11.2009 Tobias Grüner

Jacques Villeneuve war in diesem Jahr ein oft gesehener Gast im Fahrerlager der Formel 1. Der Kanadier will es im Alter von 39 Jahren noch einmal wissen und sucht eifrig nach einem Team für die neue Saison: "Es gibt sicherlich schlechtere Orte, seinen Urlaub zu verbringen als das Formel 1-Fahrerlager", scherzt der Routinier.

Wie gut seine Chancen auf ein F1-Comeback momentan stehen, konnte Villeneuve allerdings selbst nicht sagen. Die Hoffnung ist aber noch längst nicht begraben: "Ich bin immer noch in Gesprächen mit einigen Teams. Ich kann leider nicht genauer sagen, mit wem ich spreche." Im Fahrerlager wir gemunkelt, dass er beim Neuling Lotus Chancen auf ein Cockpit haben könnte. Mit der Erfahrung von elf Jahren in der Formel 1, glaubt der Mann aus Quebec auf jeden Fall, dass seine Qualitäten immer noch gefragt sind.

Villeneuve-Comeback für alle ein Gewinn

Aber welches Team braucht einen Piloten, der seit drei Jahren nicht mehr im F1-Auto saß? "Es geht nicht darum, wer wen mehr braucht. Ich bin immer noch leidenschaftlich dabei. Ich weiß, was man als Formel 1-Fahrer benötigt und ich habe noch viel zu geben. Ich weiß, dass man mich hier im Fahrerlager gebrauchen kann. Es wäre also ein Gewinn für beide Seiten."

In der kommenden Saison ist das Nachtanken verboten und es kommt wieder mehr auf die Cleverness der Piloten an: " Ich war schon immer gut in puncto Spritverbrauch oder Reifenverschleiß und solchen Dingen", erklärt Villeneuve selbstbewusst. "Das wird im nächsten Jahr sicherlich noch wichtiger. Das ist positiv für mich."

Nächstes Jahr in Abu Dhabi dabei

Als Kanadier hofft der 39-Jährige natürlich auch, dass Montreal im kommenden Jahr wieder in den Rennkalender zurückkehrt. "Es ist ein wichtiger Event für ganz Kanada. Es ist das größte Ereignis, das wir jedes Jahr haben." Auch die neue Strecke in Abu Dhabi hat den alten Hasen beeindruckt. Villeneuve ist allerdings nicht besonders traurig, dass er die Strecke nicht selbst unter die Räder nehmen kann. "Ich kann ja immer noch nächstes Jahr hier fahren", grinst der ehemalige Indy-Car und Formel 1-Champion.

Auch die Entwicklung seines ehemaligen BMW-Sauber-Teams verfolgt der Kanadier mit Interesse. Villeneuve bedauert, dass die Zukunft nach dem BMW-Ausstieg in Gefahr ist: "Es hat immer Spaß gemacht, mit den Sauber-Jungs zu arbeiten. Der Abschied war aber nicht die netteste Art. Es gibt da also ein paar gemischte Gefühle. Aber die Leute werden nicht verschwinden. Sie werden dableiben und das ist es, was zählt."

Sauber gehört in die Formel 1

"Das Team gehört auf jeden Fall auf die Startaufstellung. Sie haben eine erfolgreiche Vergangenheit, eine gute Fabrik und bauen gute Autos. Es ist einfach ein anständiges Formel 1-Team mit allem was dazugehört", erklärte der F1-Champion von 1997.

Über die neuen Teams konnte er dagegen noch nicht so viel sagen: "Wir müssen erst herausfinden, welche echt sind und welche nicht. Das erste Jahr wird hart für jedes neue Team. Jeder, der die erste Saison überlebt, ist schon gut." Eine Einschätzung, wer die besten Chancen hat, wollte Villeneuve allerdings nicht geben.

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