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Jacques Villeneuve

"Meine Comeback-Chancen sind gering"

Jacques Villeneuve Foto: dpa 31 Bilder

Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve streift wieder durchs Fahrerlager. Er würde in der Formel 1 gerne in der nächsten Saison ein Comeback geben, schätzt seine Chancen aber momentan als sehr gering ein. Kritisch beäugte der Kanadier den aktuellen Jugendwahn.

24.07.2009 Michael Schmidt

In Silverstone hat Jacques Villeneuve erste Kontakte zu den Formel 1-Teams geknüpft. Der 38-jährige Kanadier würde gerne in den GP-Zirkus zurückkehren. Zuletzt saß der Weltmeister von 1997 in Hockenheim 2006 in einem Formel 1-Auto. Dann setzte ihn BMW auf die Straße.

Jugendwahn frustriert Villeneuve

Seit die Formel 1 wieder auf Slicks unterwegs ist, sieht Villeneuve bessere Karten für sich: "Diese Reifen passen zu meinem Fahrstil." Er ist auf der Suche nach Sponsoren, die seinem Comebackwunsch etwas mehr Gewicht geben können. Trotzdem sieht Villeneuve nur geringe Chancen für eine Rückkehr. "Ich spreche mit den etablierten und den neuen Teams. Da ich aber nicht permanent vor Ort sein kann, ist es schwer Kontakt zu halten."

Das Beispiel Jaime Alguersuari bei Toro Rosso frustriert den Kanadier. "Die Teams sind immer noch auf dem Trip, dass ein 19-Jähriger besser ist als ein Pilot mit meiner Erfahrung. Ich verstehe das nicht. Dem Jungen wird die Karriere kaputtgemacht, weil er den Ansprüchen gar nicht gerecht werden kann, und das Team sieht dumm dabei aus."

Fehlende Planungssicherheit

Wäre dann nicht ein Ex-Weltmeister die ideale Besetzung für eines der drei neuen Teams? Villeneuve winkt ab. "Theoretisch ja, aber diese Teams können dir zum augenblicklichen Zeitpunkt noch gar kein klares Programm sagen. Jetzt, wo das Budgetlimit nicht in der geplanten Form kommt, sehen sie mit dem Geld, das sie haben, gegen die großen Teams nicht mehr so toll aus. Es ist schwer, im luftleeren Raum zu verhandeln."

Spekulationen, er wäre ein Kandidat für den amerikanischen USF1-Rennstall, relativiert der elffache GP-Sieger: "Das ist eine logische Schlussfolgerung, aber eben nur eine Schlussfolgerung."

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