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Jaime Alguersuari

Crash beendet Traumrennen

GP Japan 2009 Foto: dpa 72 Bilder

In Japan fiel Jaime Alguersuari vor allem durch seine heftigen Crashs auf. Trotzdem strahlte der Toro Rosso-Pilot: "Das war mein erster richtiger Tag in der Formel 1." Die Teamleitung und die Mechaniker werden die Freude des Spaniers allerdings nicht ganz nachvollziehen können.

04.10.2009 Tobias Grüner

Der Schaden, den Toro Rosso-Pilot Jaime Alguersuari an diesem Wochenende angerichtet hat, ist groß. Ein heftiger Abflug im Qualifying und ein Totalschaden im Rennen reißen ein Loch in die klamme Teamkasse. Doch für seinen Crash in der 44. Runde konnte der Spanier nichts. "Mitten in der Kurve ist das Auto plötzlich ausgebrochen. Ich habe keine Ahnung, was passiert ist. Ich hatte keine Chance, das Auto wieder einzufangen."

Ohne Vorwarnung in den Reifenstapel

Als ersten Verdacht äußerte der Spanier ein Problem mit dem Hinterreifen. "Vielleicht hat der Druck nicht gestimmt oder wir hatten einen Platten. Es passierte ohne Vorwarnung. Die Kurve geht eigentlich einfach voll." Nach dem Flug durch einen Werbeaufsteller aus Styropor endete der Toro Rosso schließlich im Reifenstapel.

Um die Unfallstelle zu reinigen, schickte die Rennleitung sofort das Safety-Car auf die Strecke. Der Teenager konnte zunächst aus dem Auto steigen, wurde dann zur Sicherheit aber doch per Krankenwagen ins Medical Center zur Untersuchung gefahren. "Mir geht es gut. Nichts passiert", gab der Mann aus Barcelona Entwarnung.

Alguersuari in der Formel 1 angekommen

Was er dann sagte überraschte. "Es war bis dahin ein echtes Traumrennen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich diese Saison so fahren kann. Es war mein erster richtiger Tag in der Formel 1." Auf der schnellen Strecke in Suzuka konnte der Toro Rosso das ganze Potenzial abrufen. Der Katalane fuhr auf Rang neun teilweise nahe an den Punkten.

"Ich hab mich zwar immer noch nicht richtig an die hohen Abtriebswerte gewöhnt", gesteht der Mann mit dem schwer auszusprechenden Nachnamen, "aber ich habe gewusst, was das Auto macht und ich habe mich richtig wohlgefühlt. Ich bin glücklich aber natürlich auch enttäuscht."

Menschlicher Crash-Test-Dummie

Der Crash beendete alle Hoffnungen auf ein gutes Resultat. Großen Ärger gab es vom Team allerdings nicht für die ungewollten Crashtests. "Natürlich ist es nicht schön. Aber wenn man versteht, was schiefgelaufen ist und man daraus lernt, dann ist es gut." Alguersuari versucht immer das Positive zu sehen. "Immerhin weiß ich jetzt, wie sicher unser Auto ist. Das ist sehr beruhigend."

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