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Jaime Alguersuari

"Ich habe einfach Gas gegeben"

Jaime Alguersuari Toro Rosso 2011 GP Europa Foto: Red Bull 50 Bilder

Jaime Alguersuari wurde von einigen Experten schon abgeschrieben. Doch der spanische Youngster lieferte in Valencia eine beeindruckende Aufholjagd ab. Damit dürfte er seinen Sitz zunächst einmal gefestigt haben. Er weiß aber auch, dass er weiter lernen muss. auto motor und sport.de hat mit ihm gesprochen.

26.06.2011 Tobias Grüner
Von Startplatz 18 in die Punkte. Wie schwer war das?

Alguersuari: Das Team hat tolle Arbeit geleistet. Wir konnten im zweiten Training am Freitag gar nicht fahren, dafür haben wir im Qualifying bezahlt. Aber wir verstehen jetzt einige Probleme der Vergangenheit besser. Auch mit den Reifen machen wir Fortschritte. Ich lerne immer mehr über die Haltbarkeit und unser Setup. Damit können wir die Leistung im Rennen steigern.

War das Qualifying nur ein Setup-Problem oder liegt es am Auto?

Alguersuari: Nein, da sind viele Sachen zusammen gekommen. Das war ein bisschen von allem. Wir haben uns im Freien Training vor allem auf das Rennen vorbereitet und haben uns dort auch gut steigern können. Wir wissen, dass wir uns im Qualifying verbessern müssen, aber das ist nicht das Hauptziel. Wichtig ist das Rennen. Am Sonntag zählt das Ergebnis. Meine Hinterreifen haben am Ende praktisch gar nicht abgebaut. Deshalb habe ich mich einfach wohl gefühlt und gehe auch zuversichtlich in das Rennen in Silverstone.

Haben Sie auch etwas an ihrem Fahrstil geändert?

Alguersuari: Nein, gar nichts. Ich habe einfach jede Runde alles gegeben. Es geht nur darum, das Setup und die Reifen besser zu verstehen und sich daran zu gewöhnen. Dann kommt es von ganz alleine.

Wie hat sich die Strategie für Sie ausgezahlt?

Alguersuari: Wir haben schon vor dem Rennen eine Zweistoppstrategie im Sinn gehabt. Aber mit diesen Reifen muss man auf alles vorbereitet sein. Die Temperatur war heute noch einmal höher als im Training. Da weiß man nie, wie lange die Reifen halten. Wir haben auch eine Umstellung auf drei Stopps in Betracht gezogen. Doch der erste Stint war schon sehr gut. Da konnten wir 22 Runden auf den weichen Reifen fahren. Die Rundenzeiten waren sehr schnell. Am Ende waren wir mit den härteren Reifen nicht mehr ganz so konkurrenzfähig, aber es hat immerhin für Rang acht gereicht.

Haben Sie diese Steigerung im Rennen für möglich gehalten?

Alguersuari: Nein, das habe ich so nicht erwartet. Aber in diesem Jahr ist alles möglich. Man gibt einfach Gas im Rennen und wenn der Reifen stark abbaut, dann muss man eben nochmal an die Box.

Wann haben Sie gemerkt, dass es bis in die Punkte geht?

Alguersuari: Um ehrlich zu sein, habe ich das erst ziemlich gegen Ende realisiert. Ich wusste, dass meine Zeiten schnell sind und die Reifen halten, aber ich habe vielleicht mit Platz zehn oder elf gerechnet.

Wie schwer war es, Adrian Sutil hinter sich zu lassen?

Alguersuari: Das war nicht einfach. Ich habe leider rund drei Sekunden verloren, als ich Sebastian Vettel vorbeigelassen habe. Da bin ich in den Dreck gekommen und meine Reifen waren voller Gummischnipsel. Das hat zwei Runden gedauert, bis ich die endlich los war. Aber ich habe mir nicht allzuviel Sorgen gemacht. Ich wusste, dass wir vom Speed her ähnlich waren.

Gibt Ihnen das für Zukunft wieder mehr Vertrauen? Sie wissen ja jetzt, wie es geht.

Alguersuari: Wir müssen immer noch viel arbeiten und lernen. Ich bin noch nicht mit allem hundertprozentig zufrieden. Ich brauche einfach noch mehr Erfahrung in der Formel 1. Im letzten Jahr habe ich ab der Saisonmitte einen großen Schritt nach vorne gemacht, weil ich mich einfach wohler im Auto gefühlt. In diesem Jahr war alles von Beginn an anders. Deshalb habe ich mehr Probleme gehabt. Aber langsam kommt das Gefühl wieder zurück.

War es Ihr bestes Rennen in der Formel 1?

Alguersuari: Nein, glaube ich nicht. Das Ergebnis war gut, keine Frage, von Platz 18 kommt man nicht in jedem Rennen auf Rang acht, aber ich will von Rennen zu Rennen weiter Fortschritte machen. Vielleicht schaffe ich ja dann auch mal einen Platz unter den ersten Sechs.

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