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Toro Rosso

James Key wird neuer Technikdirektor

James Key Sauber Foto: xpb 21 Bilder

In der Gerüchteküche brodelte es schon länger. Nun hat Toro Rosso offiziell bestätigt, dass der ehemalige Sauber-Technikchef James Key Technikdirektor wird. Der Brite löst Giorgio Ascanelli ab.

06.09.2012 Bianca Leppert

Die Formel  1 hat James Key zurück. Und Toro Rosso einen neuen Hoffnungsschimmer. Schon in Hockenheim wurde darüber spekuliert, wo der damalige Technikchef Giorgio Ascanelli abgeblieben ist. Zu diesem Zeitpunkt hieß es noch, er sei in Urlaub. Dieses Märchen glaubten aber nur die wenigsten im Fahrerlager.

Gerüchteküche brodelte

Hinter den Kulissen war klar, dass Ascanelli aufgrund der weit hinter den Erwartungen gebliebenen Leistungen des Toro Rosso STR7 seinen Hut nehmen muss. Offiziell ließ das B-Team von Red Bull den Abgang von Ascanelli aber erst am Mittwochabend (6.9.) verkünden.

Damit ist der Weg frei für James Key. Der Brite verabschiedete sich überraschend im Februar 2012 kurz vor den Testfahrten von seinem damaligen Arbeitgeber Sauber. Anschließend widmete er sich der Entwicklung eines LMP2-Prototypen für Lotus im Auftrag des Teams Kodewa, hinter dem der ehemalige HRT-Teamchef Colin Kolles steckt.

In Monza kehrt James Key nun ins Formel 1-Fahrerlager zurück. "Ich freue mich sehr nach ein paar Monaten Pause in der Formel 1 zu Toro Rosso zu kommen", sagt Key. "Durch die Regeländerungen gibt es einige Möglichkeiten. Wir wollen uns aber nicht nur auf die Zukunft konzentrieren, sondern auch auf kurze Sicht verbessern. Unser Ziel muss es sein, das Team hinsichtlich seiner Position in der Formel 1 Hierarchie eine Ebene nach oben zu hieven."

Kann Key Toro Rosso helfen?

Derzeit liegt Toro Rosso in der Konstrukteurswertung mit nur zwölf Punkten hinter den Mittelfeld-Teams Sauber (80), Force India (59) und Williams (53). Im vergangenen Jahr belegte das Team mit Sitz im italienischen Faenza nach zwölf Rennen immerhin den achten Platz mit 22 Punkten. Einzig in Spa konnte Toro Rosso mit den Plätzen acht und neun wieder ein Glanzlicht setzen.

Ob Key das Ruder für die nächste Saison rumreißen kann, muss sich zeigen. Denn die Entwicklung für das nächstjährige Auto läuft schon. "Es scheint in die richtige Richtung zu gehen und nun haben wir noch ein paar Monate, um sicherzustellen, dass es im Vergleich zum jetzigen Auto ein Schritt nach vorne ist", meint Key. Auch für den STR7 hat er die Hoffnung noch nicht aufgegeben und verspricht noch einige Verbesserungen.

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