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Jarno Trulli

Gleich von zwei Toyotas ausgebremst

Trulli & Glock Foto: Toyota 51 Bilder

Zum dritten Mal in Folge blieb Toyota am Wochenende ohne Punkte. Allerdings hatte man sich auch nicht viel für Monza ausgerechnet. Jarno Trulli wurde außerdem von zwei weiteren Toyota-Autos ausgebremst.

15.09.2009 Tobias Grüner

Toyota ist in der Krise. Nicht erst seit Monza. Aber seit Monza erst richtig. Von WM-Platz drei hat man sich langsam auf Position fünf herabgeseilt. McLaren und Ferrari sind nach schlechtem Saisonstart bereits außer Reichweite. Und nun ist für den mit Siegerambitionen in die Saison gestarteten Rennstall auch noch Rang fünf in Gefahr.

In den letzten fünf Rennen sammelte Nico Rosberg 15 Punkte. Toyota fügte seinem Konto im gleichen Zeitraum ganze vier Zähler hinzu. Zum Glück für die Mannschaft aus Köln Marsdorf konnte auch Williams in Monza nicht überzeugen, so dass der Rückstand bei acht Punkten verharrte. "Es war das erwartet schwere Wochenende", berichtet Jarno Trulli. "Es war natürlich enttäuschend, dass wir keine Punkte gemacht haben. Die wären drin gewesen, wenn die Dinge anders gelaufen wären."

Trulli von Nakajima aufgehalten

Nach einem guten elften Startplatz im Qualifying ging im Rennen nicht mehr viel. "Ich hing den Großteil des Rennens hinter Kazuki Nakajima fest", klagte der Italiener. "Ich hatte das Gefühl, dass ich schneller war, aber es reichte nicht, um ihn zu überholen. Das hat mich die Chance gekostet, um Punkte zu kämpfen." Dass man auch von den hinteren Plätzen Erfolg haben konnte zeigte Nick Heidfeld, der von Rang 15 noch zwei Zähler sammelte.

Irgendwann wurde es Trulli aber zu langweilig hinter Nakajima und er entschied sich doch noch einen Angriff, auf den ebenfalls mit Toyota-Power ausgestatten Japaner zu wagen. "Ich hatte nichts zu verlieren und entschied, dass ich jede Lücke nutzen würde. Beim Anbremsen der ersten Schikane am Ende der Zielgerade habe ich es dann probiert. Ich habe spät gebremst und bin innen reingezogen. Es hätte fast gereicht, doch dann ging mir der Platz aus und ich bin über die Kerbs geflogen."

Zwei Duelle mit Glock

Immerhin, so Trulli, habe er damit für ein wenig Aufregung gesorgt. Auch mit Timo Glock kreuzten sich die Wege des Italieners. "Ich hatte zwei kleine Fights mit Timo, die viel Spaß gemacht haben", berichtet der Routinier rückblickend. Beim ersten Duell kam Glock seinem Teamkollegen in die Quere, als er aus der Box kam. Im Parallelflug gingen die beiden Toyota durch die erste Schikane.

"Wir führten eine kleine Schlacht, aber ich blieb vorne", so Trulli. Das zweite Duell ging dann an Glock. Der Zwischenfall mit Nakajima führte die beiden rot-weißen Autos wieder zusammen. "Im direkten Zweikampf ging es auf die Lesmo-Kurven zu. Ich war außen und hatte einen Nachteil. Ich habe trotzdem attackiert. Dann ging mir die Straße aus, ich musste ins Kiesbett und habe noch ein paar Plätze verloren", berichtet Trulli.

Fairer Zweikampf zwischen Teamkollegen

Einen Vorwurf machte er seinem Teamkollegen nicht. "Wir haben hart aber fair gekämpft. Wir hatten ja beide nicht viel zu verlieren. Da hat es auch keinen Unterschied gemacht, ob man Elfter oder 14. wird. Es war eine gute Unterhaltung für die Fans." Auch für Glock war das Duell der einzige Höhepunkt: " Ich habe erfolgreich versucht, ihn nicht zu berühren - schließlich will man ja nicht gemeinsam mit seinem Teamkollegen von der Strecke fliegen."

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