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Jean Todt

"Frust und Neid"

Der Ferrari-Sportchef hält wenig vom Widerstand der anderen Teams gegen seinen Rennstall, Bernie Ecclestone und die Sportverband FIA. Für den Franzosen ist die Allianz mit Ecclestone reine Norwehr.

15.03.2005

Dass die anderen Rennställe unter Wortführer Paul Stoddart gegen Ferrari Front machen, ist für den Teamchef der Roten völlig unverständlich: "Bei den großen Teams ist das eine Mischung aus Frust und und Neid. Warum die Privatteams mit ihnen gemeinsame Sache machen, ist mir nicht klar", sagt Jean Todt

Der Hauptkritikpunkt an Ferrari, man habe die Herstellervereinigung GPWC verraten und sich bei der Neuordnung der Formel 1 heimlich für eine Sonderzahlung ins Ecclestone-Lager geschlagen, lässt Todt nicht gelten: "Wir haben mit offenen Karten gespielt. Bei einem Treffen der GPWC im Juli 2004 habe ich den Anderen erklärt, dass Ferrari einen letzten Versuch unternehmen wird, sich mit Ecclestone und den Banken zu einigen. Das ist protokolliert."

Todt droht mit Ausstieg

Das Ausscheren aus der GPWC begründet der Franzose mit Notwehr: "Wie sind als kleiner Hersteller darauf angewiesen, so schnell wie möglich an einer verbesserten Auszahlung zu partizipieren." Ferrari finanziert sich zu 75 Prozent aus Sponsoreinnahmen und zu 25 Prozent aus dem Gewinn der Firma. Der angeschlagene Fiat-Konzern kann finanziell kaum etwas zuschießen.

Todt warnt: "Sollten die Kosten weiter so steigen, kann es passieren, dass wir eines Tages gezwungen sind, aus der Formel 1 auszusteigen." Ein erfolgreiches Zukunftskonzept traut der Ferrari-Teamchef Formel 1-Impressario Ecclestone eher zu als den Herstellern: "Bernie hat schon bewiesen, dass er etwas auf die Beine stellen kann."

Warum Jean Todt die Klagen über eine Bevorzugung Ferraris für ungerecht hält, und wie er die Zukunft der Formel 1 sieht, lesen Sie im Interview in der neuen Ausgabe von auto motor und sport, Heft 7, ab 16. März am Kiosk.

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