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Jean Todt

"Zu viele Fehler"

Foto: dpa

Der Ferrari-Chef analysiert kurz und bündig, warum Ferrari trotz des besseren Autos bei den Titelvergabe leer ausging. Dabei zog sich das Team aus Maranello noch sehr achtbar aus der Affäre. In der Zuverlässigkeit war Ferrari wieder einmal unschlagbar.

09.11.2006 Markus Stier

Neun Siege holte Ferrari in der abgelaufenen Saison, Weltmeister Renault schaffte lediglich acht. Dass dennoch beide Titel für die Roten verloren gingen, bringt Jean Todt schnell auf den Punkt: "Wir haben uns zu viele Fehler erlaubt, vor allem in der ersten Saisonhälfte."

Dabei waren es nicht Defekte, die das Team wertvolle Punkte kosteten sondern menschliches Versagen. Michael Schumacher crashte in Melbourne und Budapest. Er büßte für sein Falschparken in Monaco und verschenkte wertvolle Zeit durch Ausrutscher in Istanbul. Auch die Strategen hatten ihre Blackouts: In Melbourne und Montreal lagen sie bei der Reifenwahl daneben, in Budapest und Istanbul war die Renntaktik die falsche. Reifenpartner Bridgestone war Michelin im Regen völlig unterlegen, dafür dominierten die Japaner ab der zweiten Saisonhälfte im Trockenen. So halten sich Vor- und Nachteile in etwa die Waage.

95 Prozent aller Rennrunden absolviert

In der Ankunftsbilanz liegt Ferrari drei Rennrunden vor Renault. Die Kolbenmisere in Sepang, der Ventilschaden in Suzuka und die Benzinpumpenpanne in Interlagos trafen die Mannschaft aus Maranello im unglücklichsten Zeitpunkt. Der Motorschaden von Schumacher in Japan war allerdings der einzige Defekt in einem Rennen. Das schaffte kein anderes Team.

94,9 Prozent aller zu absolvierenden Rennrunden des Jahres brachten die roten Renner hinter sich. Renault bringt es auf eine Quote von 94,8 Prozent, alle anderen sind weit abgeschlagen. Ferrari liegt in der Zuverlässigkeitsbilanz vorn, obwohl Teams wie Renault, McLaren und Honda mehr Testkilometer abspulten.

Eine ausführliche Bilanz der vergangenen Formel 1-Saison lesen Sie in der neuen Ausgabe von auto motor und sport, Heft 24, ab 8. November im Handel.

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