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Jenson Button

"Hitze ist nicht unser bester Freund"

Jenson Button - Formel 1 - GP Italien - 6. September 2012 Foto: xpb 68 Bilder

Jenson Button zählt seit seinem Sieg beim GP Belgien wieder zum erweiterten Kreis der WM-Favoriten. Doch wenn er die 63 Punkte Rückstand auf Fernando Alonso aufholen will, muss er auch in Monza gewinnen. Der McLaren-Pilot hat da seine Zweifel.

07.09.2012 Michael Schmidt

Eine Chance gibt es noch. "Eine klitzekleine", präzisiert Jenson Button. Der Sieger des GP Belgien spricht von der Weltmeisterschaft. Vor drei Rennen war Button raus aus dem Titelrennen. Da hat er in sechs Grand Prix sieben Punkte gesammelt. Zuletzt waren es 51 in drei Rennen. Mehr als jeder andere Fahrer im Feld. "Wenn ich noch um die WM mitfahren will, muss es in diesem Stil weitergehen."

Lotus als Favorit

Spa war eine schnelle Strecke. Monza ist noch schneller. Ist das ein gutes Indiz dafür, dass die McLaren auch in Monza den Ton angeben werden? Button zweifelt. Er deutet auf die Wettervorhersage, die drei Tage Sommer ankündigt: "Die Hitze war bislang nicht unser bester Freund. Da könnte es wieder Probleme mit den Reifentemperaturen geben." Die Ingenieure sind optimistischer. "Unser größter Gegner wird hier Red Bull", prophezeit einer aus dem Technikbüro. "Ich fürchte eher, dass es Lotus sein wird", entgegnet Button. "Die sind bei Hitze immer gut."

Eine kleine Hoffnung liegt dennoch im Reifen. Aus Sicherheitsgründen setzt Pirelli die gleichen Mischungen ein wie in Spa: medium und hart. Und der italienische Reifenhersteller belässt es bei den dünneren Laufflächen. Das schützt vor Überhitzung, auch wenn es sich nur um 0,3 Millimeter handelt. "Ich komme mit den Reifen mit dünnerer Lauffläche besser zurecht", verrät Button. Klar, die Lauffläche bewegt sich weniger. Das ist besser für Buttons präzisen Fahrstil.

Mehr als ene Erfolgsformel

Monza ist in den letzten Jahren zu einer normalen Rennstrecke mutiert. Früher kam es hier nur auf den Topspeed an. "Aber seit ich 2010 hier mit einem Ungarn-Flügel gefahren bin und Zweiter wurde und seit Vettel im letzten Jahr mit einem ganz kurzen siebten Gang gewonnen hat, wissen wir, dass es mehr als eine Erfolgsformel für Monza gibt. Jetzt kommt es darauf an, sich die richtige dafür herauszusuchen."

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