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Jenson Button mit starkem Qualifying

9. Startplatz im 300. Rennen

Jenson Button - McLaren - GP Malaysia 2016 - Qualifying Foto: xpb 40 Bilder

McLaren hat in Sepang ein Auto in die Top10 gebracht. Das von Jenson Button. Mit Fernando Alonso verfolgte man andere Pläne und setzte auf eine Rundendiät. Der Spanier wäre so oder so aufgrund einer Startplatzstrafe als Letzter in den GP Malaysia 2016 gegangen.

01.10.2016 Andreas Haupt

Das McLaren-Motorhome ist seit Freitag (30.9.2016) in ein englisches Pub umdekoriert. Zu Ehren von Jenson Button, der in Malaysia sein 300. Rennen bestreiten wird. Nur Michael Schumacher (307) und Rubens Barrichello (323) haben mehr abgeritten.

McLaren verbessert Balance

Und so saßen Button, Honda-Rennleiter Yusuke Hasegawa, McLaren-Teamchef Eric Boullier und Fernando Alonso auf vier Barhockern nebeneinander vor einem Tresen. Dahinter klebte eine Fototapete mit dem Aufdruck eines Regals, indem alkoholische Getränke stehen. Vor allem der Jubilar machte einen sehr zufriedenen Eindruck. Button brachte seinen McLaren im Qualifying in den dritten Abschnitt und startet den GP Malaysia 2016 von der neunten Position. „Gestern hatten wir noch große Probleme mit der Balance des Autos. Wir haben heute massive Fortschritte erzählt. Ich habe mich schon in der Früh deutlich wohler gefühlt“, berichtete der Weltmeister von 2009.

Im zweiten Qualifikationsabschnitt biss sich der 15-fache GP-Sieger in den letzten Minuten ins Q3. „Das Auto war zu diesem Zeitpunkt auf seinem Höhepunkt“, freute sich Button. Seine Zeit: 1:34.431 Minuten. Schneller war der McLaren-Pilot im letzten Teil der Qualifikation nicht mehr. Trotzdem sagt er: „Q2 war nicht meine beste Runde heute. In Q3 hat die Balance nicht mehr so gepasst. Da musste ich mit dem Auto ringen für eine gute Zeit.“ Button umrundete den Kurs in 1:34.518 Minuten. Also nicht einmal eine Zehntel langsamer.

Auf Nico Hülkenberg und den achten Rang fehlten nur 29 Tausendstel. „Platz acht oder neun: Mehr war heute für uns nicht mehr drin.“ Und seine beste Runde des Jahres bislang? „Das war in Belgien.“ Damals belegte Button im Qualifying ebenfalls die neunte Position. Im McLaren mit der Startnummer 22 steckt in Sepang noch nicht die neueste Honda-Antriebseinheit. Auf die kann nur Fernando Alonso zurückgreifen. „Es ist kein großes Performance-Upgrade. Es geht hauptsächlich um die Standfestigkeit des Pakets“, referierte Yusuke Hasegawa. Button wird erst nach dem Honda-Heimspiel in Suzuka in den Genuss des neuen Motors kommen. Beim Topspeed waren beide Autos im Qualifying fast gleichauf. Button raste mit 322,6 km/h durch die Lichtschranke. Alonso mit 322 km/h. Damit lagen beide im hinteren Drittel. Nur die Toro Rosso mit dem 2015er Ferrari-Motor waren langsamer.

Alonso mit vollem Fokus auf das Rennen

Fernando Alonso erlebte einen ganz anderen Tag. Er legte im Qualifying nur fünf Runden zurück. Das entspricht etwas mehr als 25 Kilometer. Alonso wurde mit einer Zeit von 1:37.155 Minuten auf Medium-Reifen Letzter. Doch von ganz hinten wäre er sowieso gestartet. Der neue V6-Turbo lässt ihn in der Startaufstellung um zehn Plätze zurückrücken. Der Austausch weiterer Komponenten um 35 zusätzliche Positionen. Deshalb hätte sogar der erste Platz nicht ausgereicht. Für das Rennen ist der Spanier optimistisch: „Das Auto verhält sich gut. Gestern war ich Fünfter und Siebter. Wir haben den Vorteil vieler frischer Reifen. Den wollen wir morgen nützen und in die Punkte vorfahren. Das ist ein ambitioniertes Ziel.“ Das dritte Training nutzte Alonso ausschließlich für die Rennvorbereitung.

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