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Jenson Button & Rubens Barrichello

Unterschiedliche Strategien im Qualifying

Button & Barrichello Foto: dpa 44 Bilder

In Istanbul haben Jenson Button und Rubens Barrichello beim Start den Red Bull von Sebastian Vettel vor der Nase. Im Qualifying fuhren die beiden Brawn GP-Piloten mit unterschiedlichen Reifenstrategien auf die Startplätze zwei und drei.

06.06.2009 Michael Schmidt

Für Jenson Button begann das Istanbul-Wochenende wie Barcelona und Monte Carlo: mit Problemen, das richtige Setup zu finden. "Am Freitag standen wir ziemlich verloren da. Wir hatten Probleme mit der Balance. Ich war etwas beunruhigt, weil diesmal auch Rubens mit diesen Problemen kämpfte. Bei den Rennen zuvor lief es bei ihm am Freitag perfekt, und ich wusste, dass unser Auto prinzipiell gut geht." Deshalb war am Samstag die Erleichterung groß, dass die weißen Autos zu alter Stärke zurückfanden.

Harte oder weiche Reifen

Trotzdem fanden Button und Barrichello mit unterschiedlichen Mitteln zum Erfolg. Button setzte auf die weichen Reifen. "Ich hatte mit der härteren Mischung kein so gutes Gefühl. Das Auto war zu nervös. Das mag ich nicht. Mit den weichen Reifen konnte ich flüssiger fahren."

Barrichello überlegte bis zum Schluss, entschied sich dann dafür, mit einem Satz der harten Reifen drei Runden am Stück zu fahren. "Ich fühlte mich damit in den schnellen Kurven etwas wohler." Die weichen Sohlen waren dem WM-Zweiten in der Seitenführung etwas zu schwammig.

Barrichello leichter als Button

Diesmal geht Barrichello mit weniger Benzin in das Rennen. Er wird eine Runde früher zum Tanken kommen als sein Kollege. "Dafür starte ich auf der besseren Seite. Das könnte ein Vorteil sein." Im Rückblick überlegte Rubens noch, ob er im Top Ten-Finale nicht noch eine Runde hätte dranhängen sollen. "In den ersten beiden Runden musste ich andere Autos überholen. Dann lief es perfekt. Das Untersteuern, das mich anfangs gestört hatte, war fast weg. Vielleicht wäre eine vierte Runde noch schneller gegangen. Im Morgentraining war das der Fall."

Auch Button hatte seine kleine Ausrede. "Mir stand in der Aufwärmrunde Webber im Weg. Deshalb konnte ich die Reifen nicht optimal aufheizen und verlor im ersten Sektor ein Zehntel, weil der Gummi noch nicht im optimalen Temperaturbereich lag."

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