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Jenson Button

"Unser Technikpaket gibt mir Mut“

Jenson Button - Formel 1 - GP Deutschland - 19. Juli 2012 Foto: xpb 68 Bilder

Jenson Button hatte in den letzten sieben Rennen nichts zu lachen. Der Engländer sammelte seit dem GP Bahrain nur sieben Punkte. Jetzt sieht er Licht am Ende des Tunnels. McLaren hat sein Auto für den GP Deutschland stark modifiziert.

19.07.2012 Michael Schmidt

Für McLaren läuft diese Saison nicht nach Plan. Nach einem guten Start in das Formel 1-Jahr 2012 geriet der Fortschritt ins Stocken. Seit dem GP Bahrain ist der Wurm drin. Besonders für Jenson Button. Lewis Hamilton zeigte mit seiner Pole Position in Barcelona und seinem Sieg in Montreal wenigstens zwei positive Ausreißer. Der GP England war der Tiefpunkt für die Vize-Weltmeister des Vorjahres. Fünf Punkte sind für den erfolgsverwöhnten Rennstall aus Woking Magerkost.

Tabula rasa in der Fabrik

Am Dienstag wurde in der Fabrik Tabula rasa gemacht. "Es war ein konstruktives Gespräch", lobte Button. "Alle Themen kamen auf den Tisch. Ganz ruhig, denn Herumschreien ist nicht unser Stil." Auf der Agenda stand die Frage, warum der MP4-27 gegen die Konkurrenz meistens den Kürzeren zieht. "Es ist nicht so, dass wir schlechter geworden wären. Die anderen haben sich verbessert", urteilt Button. Er macht es sogar an bestimmten Daten fest: "Ferrari hatte sein großes Upgrade in Barcelona. Red Bull war in Valencia dran. Seitdem sind uns diese beiden Teams davongezogen."

Für Button ist die Hackordnung im Feld klar: "Vorne Red Bull und Ferrari. Lotus liegt etwas zurück. Und dann kommt eine Gruppe, in der wir mit Sauber, Williams und Mercedes kämpfen." Das soll sich ändern. McLaren will wieder um Siege kämpfen. Damit will man bereits in Hockenheim beginnen. "Jetzt kommt unser großes Upgrade", kündigt Button an. "Ich hoffe, dass wir den gleichen Schritt machen wie Ferrari und Red Bull." Eine Änderung ist mit freiem Auge erkennbar. Die Seitenkästen haben einen völlig anderen Einzug. "Sieht ziemlich aggressiv aus", lobt Button.

Dauerlauf ist das Problem

Der Weltmeister von 2009 glaubt, dass dem McLaren im Vergleich zu den Konkurrenzprodukten zuletzt einfach Abtrieb gefehlt hat. "Die Balance war da, aber nicht der Speed. Abtrieb macht dein Leben leichter. Dann stimmt auch der Reifenverschleiß. Unser Problem ist nicht die eine Runde in der Qualifikation, sondern der Dauerlauf. An unserem Auto haben die Reifen stärker abgebaut als an anderen. Deshalb wird uns mehr Abtrieb helfen. Das löst alle Probleme. Und wir haben auch ein paar mechanische Neuheiten, die uns helfen werden, die Reifentemperaturen besser zu kontrollieren."

Die Einschätzung von Teamchef Martin Whitmarsh, dass McLaren sich manchmal selbst im Weg steht, weil man immer alles wissenschaftlich erklären will, teilt Button nicht. "Wir haben alles probiert. Wirklich alles. Auf wissenschaftlicher Grundlage und aus dem Gefühl heraus. Es hat einfach nichts geholfen."

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