Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Jenson Button

Wann ist ein Ende der Krise in Sicht?

Jenson Button - McLaren - Formel 1 - GP Kanada 2012 - 8. Juni 2012 Foto: xpb 68 Bilder

Jenson Button weiß, warum er beim GP Kanada mit Reifenproblemen am Ende des Feldes fuhr. Ere weiß aber immer noch nicht genau, ob ihn die Lehren aus Montreal aus der Krise bringen. Es gibt weiter einige Fragezeichen. Deshalb will Button den GP Europa erst mal mit einem ähnlichen Setup beginnen wie Lewis Hamilton.

21.06.2012 Michael Schmidt

Lewis Hamilton Erster, Jenson Button 16. Das war das ernüchternde Resultat des GP Kanada aus Sicht von Button. Zwei Wochen später gab sich der Weltmeister von 2009 entspannt. "Solche Tiefpunkte bringen mich nicht mehr um. Vor fünf, sechs Jahren wäre es vielleicht noch anders gewesen. Aber ich habe in meiner langen Karriere gelernt, dass du immer mal durch eine Krise gehen kannst. Und meistens kommst du gestärkt wieder heraus. Weil du in schlechten Zeiten mehr lernst als in guten."

Button hat noch Titelhoffnungen

Jenson Button schreibt noch nicht einmal seine Titelhoffnungen ab. "In dieser verrückten Saison ist noch alles möglich. Ich habe in den letzten vier Rennen zwei Punkte geholt und liege trotzdem nur 43 Zähler hinter den WM-Spitzenreiter. Für mich liegt noch alles drin. Wenn ich das Blatt bald wenden kann."
 
Darauf kommt es beim GP Europa an. McLaren und Button müssen beweisen, dass die Reifenprobleme der jüngsten Grand Prix gelöst sind. "Seit Bahrain ist irgendwie der Wurm drin", gibt der Sieger von Melbourne zu. Was sich seit diesem Rennen am Auto oder an der Abstimmung geändert hat, darüber will er nicht ins Detail gehen. "Seitdem fühlt sich das Heck des Autos anders an."
 
Falsche Set-up in Kanada

In Montreal kämpfte der Reifenflüsterer mit einem Problem, dass er normalerweise nie hat. "Die Hinterreifen haben nach drei Runden gekörnt. Ich musste drei Mal stoppen, so hoch war der Verschleiß. Dabei bin ich alles andere als aggressiv gefahren."
 
Laut Button hat das Team die Fehler von Montreal erkannt und behoben. "Es lag daran, dass ich am Freitag nicht fahren konnte, und es lag auch daran, dass wir aufgrund dieses Problems das falsche Set-up gewählt haben."

Gleiche Strategie wie Hamilton in Valencia

Dummerweise haben die Probleme von Montreal nichts mit den Schwierigkeiten zu tun, die ihn in den Rennen zuvor vor unlösbare Aufgaben gestellt haben. Da wollten die Reifen nicht schnell genug auf Temperatur kommen. "Wir haben noch nicht alle Antworten auf unsere Fragen."
 
Wäre es unter diesen Umständen nicht das beste, das Auto auf den Stand der ersten drei Rennen zurückzubauen? "Wenn es nur so einfach wäre", schüttelt Button den Kopf. "Das Auto hat sich seitdem stark verändert. Wir können nicht einfach so die Abstimmungen übernehmen, die in den ersten Rennen funktioniert haben."
 
Da Lewis Hamilton sein Reifenrätsel offenbar gelöst hat, wird sich Button in Valencia erst einmal am Teamkollegen orientieren. "Ich werde das Freitagstraining mit einem ähnlichen Setup wie Lewis beginnen."
 

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden