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Jenson Button will bleiben

Button wartet auf McLaren-Unterschrift

Jenson Button McLaren 2013 Foto: xpb 94 Bilder

Theoretisch ist Jenson Button auf dem Markt. McLaren hat die Option auf seine Fahrer nicht eingelöst. Damit wäre Button auf dem Papier für Red Bull und Ferrari eine Option. Doch der Engländer will lieber bei McLaren bleiben. Weil er sich dort für die Zukunft mehr erwartet.

22.08.2013 Michael Schmidt

Alle reden über Kimi Räikkönen, Nico Hülkenberg und Daniel Ricciardo, wenn es um die zweiten Cockpits bei Red Bull, Ferrari und Lotus geht. Keiner spricht von Jenson Button. Dabei ist der 33-jährige Engländer auf dem Papier frei. Was Button in Spa bestätigte. "Ich habe einen Vertrag mit einer Option mit McLaren. Sie wurde aber noch nicht unterschrieben."

Nach Aussage Buttons, liegt es an McLaren, die Option zu ziehen. Das gleiche gilt für Sergio Perez. Bedeutet die fehlende Unterschrift, dass Button ein Kandidat für Red Bull oder Ferrari ist? Button redet Klartext: "Red Bull ist dicht. Ferrari ist für jeden Fahrer eine reizvolle Option, aber ich möchte am liebsten bei McLaren bleiben. Ich glaube an das Team. Es passieren da in der Zukunft viele Dinge, die mich an McLaren glauben lassen."

Honda-Deal lässt Button an McLaren glauben

Zählt da vielleicht der Mercedes-Motor dazu, dem alle einen deutlichen Leistungsvorsprung andichten? "Ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung wie gut der Motor im nächsten Jahr sein wird. Wir Fahrer erfahren das als letzte. Es gibt so viele Gerüchte, aber ich habe keine Ahnung, was wahr ist und was nicht."

Button denkt offensichtlich langfristig. Ihn reizt die Rückkehr von Honda. Der Weltmeister von 2009 fuhr von 2003 bis 2008 mit den japanischen Motoren. Bei seinem ersten GP-Sieg 2006 in Ungarn saß Button in einem Honda. Das verbindet.

Räikkönen hat keine Lust auf Antworten

Der Transfermarkt gibt also weiterhin viele Rätsel auf. Sicher scheint nur, dass Daniel Ricciardo zweiter Fahrer neben Sebastian Vettel wird. Nico Hülkenberg glaubt, dass der Australier einen guten Job machen wird: "Ich traue ihm zu, dass er auf Webbers Niveau dort fährt."

Auch Vettel geht davon aus, dass der Toro Rosso-Fahrer 2014 im Red Bull sitzt. "Von dem was ich lese und höre, ist Kimi aus dem Rennen." Nun, der Weltmeister wird es besser wissen als nur aus der Presse.

Bleibt die Frage, wer 2014 bei Ferrari und bei Lotus fährt. Kimi Räikkönen meldete sich für den Donnerstag in Spa krank. Während einige spekulierten, das spräche dafür, dass bei Red Bull vielleicht doch noch etwas geht, meinten andere, dass Räikkönen Lotus die Pistole auf die Brust setzen wolle nach dem Motto: Entweder ich bekommen mein Geld, oder ich fahre nicht.

Vettel kann sich diese Variante schwer vorstellen. "Der Kimi schmeißt doch nicht seine Titelchancen freiwillig weg." Die Wahrheit ist wohl eine andere: Räikkönen hätte in Spa hundertfach erklären müssen, warum er 2014 nicht bei Red Bull fährt. Darauf hatte er keine Lust.

Ferrari will bis nach Singapur warten

Ferrari will sich mit seiner Fahrerwahl Zeit lassen. Mindestens bis nach dem Heimrennen in Monza. Wahrscheinlich aber eher bis nach dem GP Singapur. Erst dann weiß man in Maranello, wohin die Reise geht und wie gut der F138 wirklich ist. Und die Entscheidungsträger in Maranello haben keine Eile.

Der Fahrermarkt hält nicht gerade ein Überangebot an möglichen Massa-Nachfolgern bereit. Bei Licht betrachtet sind es nur Kimi Räikkönen und Nico Hülkenberg. Button will ja lieber bei McLaren bleiben. Felipe Massa hat also wieder einmal Galgenfrist. Zu dem Brasilianer gibt es unterschiedliche Meinungen.

Martin Brundle urteilt: "Felipe ist ein super Kerl, aber ich würde es als Enttäuschung empfinden, wenn Ferrari noch ein Jahr an ihm festhält." Johnny Herbert bricht eine Lanze für den Vize-Weltmeister von 2008: "Felipe ist schnell. Er ist nur nicht konstant genug." Fernando Alonso macht derweil schon wieder fleißig Werbung für seinen Edel-Domestiken. Der Spanier erinnert daran, dass Massa in der Saison 2008 besser als Räikkönen unterwegs war.

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