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Jenson Button – Hoffnungsträger für die Briten

Für die Briten liegen am Sonntag (11.7.) alle Hoffnungen auf Jenson Button. Der BAR-Honda-Pilot ist derzeit in der WM-Wertung bester Nicht-Ferrari-Pilot.

10.07.2004

Noch gut erinnert sich Jenson Button an die britische Sternstunde in seiner allerersten Formel-1-Saison. Es war im Jahr 2000, als der Schotte David Coulthard im Silberpfeil den Großen Preis von Großbritannien gewann. „Die Zuschauer sind ausgeflippt. Es war einfach großartig", erzählt der BAR-Honda-Pilot.

Am Sonntag (11.7.) in Silverstone ist der 24 Jahre alte Brite der Hoffnungsträger für seine Landsleute: „Vor eigenem Publikum wäre ein Sieg schon etwas ganz Besonderes“, sagt Button. Doch der Aufsteiger schränkt ein: „So wie Ferrari im Augenblick fährt, wird das sehr schwierig werden.“

Feste Größe in der Formel 1

So gesehen ist Jenson Button die Nummer 1 - als Dritter der WM-Wertung mit 42 Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Michael Schumacher ist er der beste Nicht-Ferrari-Pilot. Nach seiner hoffnungsvollen Premierensaison bei Williams-BMW scheiterte er in den nächsten beiden Jahren bei Benetton-Renault, ehe er im vergangenen Jahr bei BAR-Honda anheuerte und in dieser Saison zu einem Klasse-Piloten gereift ist. Seine vielen Kritiker haben längst ihre Meinung geändert. Button ist zu einer festen Größe in der Königsklasse des Motorsports geworden.

Doch ein Formel-1-Sieg fehlt dem Hoffnungsträger noch. In San Marino und Monaco fuhr Button in diesem Jahr jeweils auf Rang zwei. „Wer hätte vor dieser Saison gedacht, dass BAR-Honda so einschlägt“, sagte Rekord-Weltmeister Schumacher und hat den Rennstall British American Racing längst zum großen Herausforderer der Scuderia ernannt. Denn neben Button ist auch der Japaner Takuma Sato auf der Überholspur. In der Konstrukteurswertung liegt das BAR-Honda-Team mit 62 Punkten schon auf Rang drei hinter Ferrari (158) und Renault (79).

Keine Rückkehr zu Williams-BMW

Für den momentanen Höhenflug gebe es viele Gründe, sagt Button. Er hebt vor allem die enge Zusammenarbeit zwischen BAR und Honda hervor. „Wir arbeiten als Team, das ist sehr, sehr wichtig. Bei Fehlern geben wir uns nicht gegenseitig die Schuld.“ Anderswo, meinte er süffisant, scheine das etwas anders zu sein. Eine Rückkehr zu Williams-BMW hat er ausgeschlossen.

In der „Heimat des Motorsports“ ist längst nicht mehr alles Gold was glänzt. Dabei war das einmal anders: 32 der 46 Konstrukteurstitel in der Formel 1 gingen an Teams aus Großbritannien. Den letzten gewann McLaren im Jahr 1999 - dann begann die Ferrari-Herrschaft. Wenigstens in Silverstone ist hin und wieder noch etwas von der alten Herrlichkeit übrig geblieben. Rekord-Weltmeister Schumacher hat auf diesem Kurs nur 1998 und 2002 gewonnen. Ein Jahr nach Coulthard, der auch 1999 gewann, trumpfte dessen damaliger Teamkollege Mika Häkkinen (Finnland) für McLaren-Mercedes auf.

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